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Unsere bisherige Verleihpraxis wird von vielen Nutzer*innen als nicht mehr zeitgemäß angesehen, weil sie die Filme lieber selbst haben wollen. Deshalb haben wir uns entschieden, unsere und Dokumentarfilme von befreundeten Gruppen und Filmemacher*innen nun auch über unsere Webseite auf DVD durch Verkauf verfügbar zu machen.

Unsere ersten Filme wurden noch auf offenen Video-Spulen geschnitten. Vieles, was die Geschichte der sozialen Bewegung dokumentiert ist 30 bis 45 Jahre alt. Diese Filme zu restaurieren, zu digitalisieren und dann als DVD zur Verfügung zu stellen, ist ein zeitaufwändiges Verfahren. Deshalb werden hier erst nach und nach mehr Videofilme  zu bekommen sein.

Es ist möglich, direkt aus dieser Webseite eine eMail zur Bestellung zu erzeugen.
Mit einer Bestellung werden die Vertriebsbedingungen anerkannt. Die Einrichtung dieser Funktion wurde aus Mitteln der Stadtteilkultur des Bezirkes Altona gefördert. Leider funktioniert die direkte Bestellung manchmal nicht. Dann bitte bestellen mit einer Mail an:  info@mpz-hamburg.de . 

Wer Interesse an einem bestimmten unserer Filme hat, der noch nicht aufgeführt ist, schicke bitte eine Mail: info@mpz-hamburg.de. Dann versuchen wir diesen auf DVD zu bringen.

 

StückgutAbschied vom Stückgut

mpz und Hafenkollegen von Schuppen 80 / Ulrike Gay, Gerd Müller, Roland Saul / mpz Dezember 1993 / 55 Min. / Farbe / 4:3 / DVD /  Nr. o1-0604 / 16 €

Nachdem die HHLA im Hamburger Hafen eine Stückgut-Umschlagsanlage nach der anderen geschlossen hat, soll nun die letzte Anlage, der Schuppen 80, aufgegeben werden.
Die Belegschaft wehrt sich. Für sie ist die Arbeit mit Säcken, Kisten, Rohren, und anderem Stückgut Vielfalt. Sie schätzen ihre Arbeit und wollen nicht ‚in die Schachteln’, wollen nicht in den industrialisierten Containerumschlag.
Der Film begleitet ihre Arbeit, die Versuche der Gegenwehr, zeigt ihre Beweggründe. mehr..

 

LadenstufewebBarrieren machen behindert
Begehung im Schanzenviertel Hamburg

Nachbarschaftsinitiative Lippmannstraße + mpz  1995 / 23 Min. / 4:3 / DVD / Nr. 06-0226 / 10 €

Die Nachbarschaftsinitiative Lippmannstraße hat am 10. November 1994 eine öffentliche Begehung des Schanzenviertels organisiert und auf die allgegenwärtige Präsenz von Barrieren hingewiesen. RollstuhlfahrerInnen, alte Menschen, Leute mit Kinderwagen werden alltäglich durch bauliche Gegebenheiten behindert oder gar ausgesperrt. mehr…

 

Brokdorf
Hier entstehtKein AKW in Brokdorf
und auch nicht anderswo
mpz 2004 / 80 Min. / 4:3 / s/w + Farbe / © mpz / Nr. 00.0751 / 19,90 €

Der Videofilm ist eine Zusammenfassung aus:
Brokdorf – Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt
mpz + andere / 1976 / s/w
Mehr als 30 000 AKW-GegnerInnen demonstrieren in Brokdorf.
Wehrt Euch -Brokdorf 19.2.1977 / mpz / 1977 / s/w
In einer beispiellosen Kampagne versuchen Politiker und Medien die AKW-GegnerInnen, die in Brokdorf demonstrieren wollen, zu diffamieren und zu kriminalisieren. Der Videofilm dokumentiert die Auseinandersetzungen und den Verlauf der Demonstrationen.
Vorsicht Lebensgefahr – Alle Gewalt geht vom Staat aus / mpz und andere Hamburger Medienzentren 1977 / Farbe
Der Film dokumentiert die Ereignisse vom 7. und 8. Juni in Brokdorf, Kleve und Hamburg. In Kleve wird der Hamburger Konvoi auf dem Weg zur Demonstration nach Brokdorf von einer Polizeisperre gestoppt: ausgebrannte Autos, zerschlagene Scheiben, aufgestochene Reifen. Zur selben Zeit in Brokdorf: wer zum AKW will, muss zu Fuß zwischen Sandcontainern und durch ein Bundesgrenzschutzspalier hindurchgehen. Ein Tag später, 12 Uhr, Heiliggeistfeld in Hamburg. Die Polizei umzingelt mehrere Hundert DemonstrantInnen auf dem Sammelplatz, bevor diese überhaupt demonstrieren können. “Hamburger Kessel”. Am 12. Juni 1986 demonstrieren in Hamburg ca. 50 000 Menschen gegen den „Hamburger Kessel“. mehr…

Alle 3 Filme sind (in einiger Zeit) auch einzeln in voller Länge  zu bekommen.

 

HDWDemo-c-M.Meyborg„Das war ‘ne gute Übung !“
9 Tage Betriebsbesetzung bei HDW 1983

mpz (Hafengruppe: Axel Becker, Gerhard Brockmann, Ulrike Gay, Gerd Müller u.a.), + Ingrid Molnar u.a. / Material von 1978: Thomas Thielemann / © mpz 1983 / 90 Min. / 4:3 / s/w / Nr. 01-0335 / 16 €

1983 erreichte die deutsche ‚Werftenkrise’ einen Höhepunkt: in Hamburg soll der Schiffbau im Werk-Ross der Howaldswerke-Deutsche-Werft eingestellt und 1354 Beschäftigte entlassen werden.   Als Verhandlungen mit dem Vorstand des bundeseigenen Salzgitter Konzerns, Demonstrationen und Appelle an die Politik wirkungslos bleiben, entschließen sich die Kolleginnen und Kollegen am 12. Sept. 1983 die Werft zu besetzen.
Nach 9 Tagen wird die Besetzung abgebrochen.  mehr…

 

Blockade morgens „Das ist unser Streik!“
9 Monate Arbeitskampf bei Neupack

Hajo Rieckmann + Andrea Aalders mit Unterstützung des mpz 2014 / 63 Min / Nr. 01-1334 / 16 €

Am 1. November 2012 traten 110 Arbeiterinnen und Arbeiter, über die Hälfte der Belegschaft der beiden Werke der Firma Neupack in Hamburg und in Rotenburg an der Wümme, in den Streik für einen Tarifvertrag. Es folgte ein Arbeitskampf, der 9 Monate und 9 Tage dauerte: Auf der einen Seite die Streikenden, auf der anderen Seite die Eigentümerfamilie. Dazwischen die gewerkschaftliche Streikleitung der IG BCE, die mit dem Angebot, sozialpartnerschaftliche Verhältnisse bei Neupack einzuführen, weder auf der einen noch auf der anderen Seite auf Zustimmung stieß. mehr…

 

Erinnerung eines Volkes – Memoria de un  Erinnerung eines Volkes pueblo  –  El Salvador von 1980 – 1990

55 Min. / Katalunien/El Salvador 1990 / Buch: Jaume Cleries, Regie: Mercé Vilaret / 4:3 / Farbe / © Deutsche Fassung: mpz  + Medien- und Dokumentationszentrum MES Hamburg / Nr. 09-0447 / 16 €

Ein Volk erinnert sich. Kinder, Frauen und Männer berichten von ihren leidvollen Erfahrungen in einem Bürgerkrieg, der mehr als zehn Jahre lang in El Salvador gewütet hat. Ihre Schicksale, für jeden der Betroffenen grausam gelebt und erlitten, sind jedoch keine Einzelschicksale, sondern gemeinsame Erfahrungen der Systematischen Repression seitens der salvadorianischen Regierungen und Armee in dieser Dekade.
Der Videofilm macht durch die Erfahrungen der Menschen das Leiden eines ganzen Volkes sichtbar, mehr…

 

Kisani_GruppeDie Frauen der Kisani Sabha –
Der Kampf landloser Frauen in Bangladesch

Bangladesch 2001 / Ulrike Schaz / 54 min./82 min. / Nr. 09-000 / 20 €

Sie leben auf Schwemmlandinseln, sogenannten chars, mitten im Fluss, weit im Süden Bangladeschs. Weil sie landlos waren, haben sie dieses neu entstandene Land besetzt. In ihren Augen glitzert der Schalk, wenn sie erzählen, wie sie mit Besen, Stöcken, gespitzten Pfeilen und Kugeln aus gebranntem Schlick die Feinde in die Flucht schlugen, die sie von den chars vertreiben wollten. Die Feinde, das sind die Reichen, die Großgrundbesitzer vom Festland, die ihre Schlägertrupps über den Fluss schicken, um die Landlosen auf den chars zu vertreiben. Aber diese haben sich organisiert: Die Frauen in der Kisani Sabha. mehr…

 

verlobungFür die Zukunft leben
Margret und Dieter Scharmer auf Hof Dannwisch

mpz: Ulrike Gay, Gerd Müller 2009 mit Hof Dannwisch / 84 Min. / S8-Filme: Harry Lampertsen / Musik: Christoph Delor / Nr.: 00-0699 / 19,90 €

1957 entschließen sich Margret und Dieter Scharmer den Hof Dannwisch, der seit dem Hofanlagevon oben neu04_6web17. Jahrhundert in Familienbesitz ist, auf die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise umzustellen und in eine neue Zukunft zu führen.
Aus ihren Erfahrungen heraus entscheiden sie sich den Hof einem gemeinnützigen Verein zu übereignen, um die Lebensaufgabe, biologisch-dynamisch zu wirtschaften, von den Interessen der Banken und von Privatinteressen unabhängig zu machen. mehr…

 

2 DVDs: Nr: 00-735 / 24,90 €:
Für die Zukunft leben – Margret und Dieter Scharmer auf Hof Dannwisch
+
Ein Ort voller Leben – biologisch-dynamischer Landbau auf Hof Dannwisch
Dieter +Kühe 01165907 Kopie Margret + Ferkel 01300509 Kopie Thomas + Lehrlingsführung 01264717 KopieUlrike Gay, Cornelia von Koppenfels, Sabine Stecker 1993 / 47 Min. / 4:3 /

Hof Dannwisch 1993. Es leben und arbeiten ca. 30 Menschen dort und betreiben biologisch-dynamische Landwirtschaft. Getreideanbau, Feldgemüse, Viehwirtschaft, Gärtnerei und Hühnerhof sind Bestandteil eines organischen Kreislaufes der Produktion von Nahrungsmitteln. Schwerpunkt ist lebendiger, fruchtbarer Boden mit der Kompostwirtschaft als Grundlage.
Der Film zeigt das Zusammenwirken von Mensch und Naturkräften in der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise und das Bemühen um eine Landwirtschaft im Einklang von Mensch und Natur. mehr…

 

HDW-Besetzung

Gewinner waren wir nicht, aber wir haben gekämpft
Vom Texas-Klo bis zur Betriebsbesetzung

von Filmwerkstatt Hamburger Metaller, Geschichtswerkstatt Barmbek und mpz 2003 / Jürgen Kinter (mpz) / 118 min. / Nr: 01-0873 / 15 €

Der Videofilm gibt einen Einblick in ein Stück Hamburger Geschichte, das in kaum einem Geschichtsbuch stehen wird, das aber das Leben vieler Menschen mit geprägt hat: der Kampf Hamburger MetallerInnen und ihrer Gewerkschaft um den Erhalt der Arbeitsplätze in der Metallindustrie. Im Mittelpunkt stehen die Arbeitskämpfe der 1970er und 80er Jahre gegen Betriebsstilllegungen und Arbeitsplatzvernichtung im Maschinenbau und auf den Werften. mehr…

 

hdwfrauendemowebseiteHDW & MAN Frauen –
„ … keiner schiebt uns weg“
von Ingrid Molnar und Katrin Meier 1983 / 54 Min. / 4:3 / S/W / Musik: Fasia Jansen / 16 €

Ehefrauen und Freundinnen von Werftarbeitern der Hamburger Traditionswerft Howaldtswerke-Deutsche Werft GmbH kurz HDW und deren benachbarten Zulieferfirma MAN (eine Niederlassung der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg GmbH) entwickeln eine Strategie zur Mobilisation der Medien, um auf geplante Massenentlassungen hinzuweisen.
Ein mehrtägiger Hungerstreik in der ersten Septemberwoche 1983 … mehr…

 

Hafenstrasse 1981 bis 1994 –      Haus+Malerweb1
Der Kampf um die besetzten Häuser in St.Pauli

Remix aus Filmen von mpz + Hafenstrasse
mpz 2004 / 95 Min. / 4:3 / sw+f / Nr. 06-0268 / 19,90 €

Im Laufe der Auseinandersetzungen um die besetzten Häuser in der Hafenstrasse entstanden, zusammen mit den dortigen BewohnerInnen, insgesamt sieben Bewegungsvideos, die die Geschichte des Konfliktes, den Kampf um die Häuser und auch den Blick in den Lebensalltag dokumentieren. mehr…

 

Hafenstraße
Selbst das kleinste Licht durchbricht die Dunkelheit
Hafenstraße – Hamburg St.Pauli
mpz und Hafenstraße Dez. 1990 / 60 Min. / 4:3 / Nr. 06-0093 / 16 €

„Die Hafenstraße  gibt es seit fast zehn Jahren. Unsere Geschichte ist von gescheiterten Räumungsversuchen geprägt. Am 15.5.1990 stürmen Polizei und BGS unsere Häuser. Die Bundesanwaltschaft läßt durchsuchen und beschlagnahmen. Der “Stern” erscheint mit dem Aufmacher “RAF in der Hafenstraße”. Um uns gegen die Lügen zu wehren, besetzen wir die Kantine von Gruner und Jahr und fordern den Abdruck einer eigenen Erklärung im Stern. mehr…

 

Hafenstraße
HafenstraßeWebirgendwo – irgendwie – irgendwann
mpz und HafenstraßenPropagandaBrigade 1988/89 / 100 Min. / 4:3 / Nr. 6-0216 / 16 €

In der Nacht vom 11ten zum 12ten November 1987 werden in der Hafenstraße Barrikaden gebaut. Die Regierenden haben die Räumung der 8 Häuser beschlossen. Ein Vertrag scheint unerreichbar. Es folgen 6 Tage zwischen Barrikaden, mit einem eigenen Radiosender und einer Welle der Solidarität.

Der Videofilm zeigt die Chronologie der Ereignisse von Januar 1987 bis zum Barri-kadenbau im November und die Barrikadentage bis zum Vertragsabschluss. Die Chronologie gibt einen Überblick über die Ereignisse. mehr…

 

Hafenstraße
Zwischen Dachziegel und Pflasterstein
mpz und Hafenstraße 1986 / 56 Min. / 4:3 / Nr. 06-0023 / 16 €

Im Juni 1985 wurde die Räumung der Hafenstraße vorläufig verhindert, doch der Senat versuchte es weiter. Das Video beschreibt die Geschichte der Jägerpassagen-Initiative bis zur Räumung im Herbst 1985 und die Ereignisse um die Hafenstraße bis zur Abwehr eines erneuten Räumungsversuchs im Dezember 85. mehr…

 

Hafenstraße
Terrible Houses in Danger06-0018 Terrible_Houses_in_Danger_crop
mpz und Hafenstraße 1985 / 45 Min. / 4:3 / Nr: 06-0018 / 16 €

Das Video erzählt die Geschichte der Hafenstraße von den Anfängen der Besetzung 1982 bis zum Mai 1985. Anfang des Jahres 1985 wollte der Hamburger Senat die Räumung der Hafenstraße mit Hilfe einer Unbewohnbarkeitserklärung durchsetzen. mehr…

 

Abrisshaus mit KircheIm öffentlichen Interesse
von Ulf Albert, Ulrike Schaz, Christine Burkhart 2004-2007 / etalon film Hamburg / Musik: Karl-Bernhardin Kropf / Erzähler: Werner Wölbern / 71 Min. / Nr. 00-0505 / 15 €

Seit Jahren leben das Dorf Neuenfelde und die Flugzeugwerft der Firma Airbus in unmittelbarer Nachbarschaft – nur getrennt durch die Deichlinie, die Neuenfelde vor den Elbfluten schützt.
Als im Jahr 2000 der Bau des Super-Airbus A380 beschlossen wurde, entwickelte die Stadt Hamburg einen Plan zur Verlängerung der Landebahn durch den Deich bis in das Dorf hinein und sagt dessen Umsetzung dem Unternehmen verbindlich zu. mehr…

 

Immer an der Wand lang…. – Frauengemälde KöchinP1070945am Hafen
mpz 2012 / Ulrike Gay, Gerd Müller / 40 min /  Nr: 3-0470 / 16 €

Das Pumpwerk von “Hamburg Wasser“ steht am Altonaer Elbufer, Neumühlen 2. Am anderen Ufer die Containerterminals des Hamburger Hafens.

Um das rechteckige Gebäude steht ein Gerüst, mit einer Schutzplane wie mit einem Schleier verhängt. Hinter dem Schleier entsteht das 13. Wandbild „Frauen zur See“. mehr...

 

coverreduzierteGröße_Seite_1Juli 76 – Das Private ist politisch
Wie in Hamburg das erste autonome Frauenhaus entstand
Ulrike Schaz / Mitarbeit: Silke Büttner, Petra Schlesiger (1.und 3. Frauenhaus Hamburg) / 66 Min. / Nr. 03-500 / 20 €

1976. Frauenbewegung. Überall entstehen Gruppen, in denen Frauen nach anderen Lebensweisen und Perspektiven suchen. In Hamburg – wie in Berlin oder Köln – haben sich Frauen entschieden, gemeinsam ein autonomes Frauenhaus für misshandelte Frauen zu erkämpfen. Als Schutzraum für Frauen und ihre Kinder und als Zeichen gegen Männergewalt.
Wie sie losziehen und ihre Idee umsetzen, davon erzählt »Juli 76«. mehr…

 

Kein Frack in Saal webKein Fracking in Saal und auch nicht anderswo !
Dokumentation der Demonstration zum Bohrplatz in Saal am 24. Mai 2014

20 Min. / mpz: Anna Friedrich, Gerd Müller, Ulrike Gay 2014 / Musik: Andreas Senf / Nr. 00-0000 / 10€ /

Der Bohrturm steht und die Bohrung ist abgeschlossen. Jetzt will die deutsch-kanadische Firma CEP einen Frackingversuch durchführen.
Am 24.5.2014 ruft die Bürgerinitiative zu einer Demonstration zum Bohrplatz auf. In vielen Redebeiträgen wird sich sachlich und fachkundig mit dem Fracking-Vorhaben auseinandergesetzt, die Risiken und Gefahren deutlich gemacht und ein eindeutiges Signal gesetzt: Das nehmen wird nicht hin. mehr…

 

StandbildLohndumping 01140511Lohndumping im Hamburger Hafen
mpz + ÖTV-Seehäfen Februar 1996 / 20 min / 4:3 / Nr. 01-0687 / 10 €

Bis 1996 wurde die Schleppdienste beim Ein- und Auslaufen großer Seeschiffe durch Hamburger Schlepper durchgeführt.
Um Kosten zu senken holen Hafenbetriebe und Reeder im Januar 1996 die nieder–ländische Schleppreederei KOTUG nach Hamburg. mehr…

 

Foto: Gesche-M. CordesMeine Schwester Irma – Ein Opfer der „Kinder-Euthanasie“
Eine Spurensuche mit Antje Kosemund
Jürgen Kinter 2014 / 52 min. / 4:3 / Nr. 08-0923 / gegen Spende + Porto

Antje Kosemund, 1928 geboren, wuchs in einer kinderreichen Familie im Arbeiterstadtteil Barmbek auf. Ihre zwei Jahre jüngere Schwester Irma wurde 1933 aufgrund eines psychiatrischen Gutachtens in die „Alsterdorfer Anstalten“ eingewiesen und 1943 nach Wien abtransportiert, wo sie im Rahmen des nationalsozialistischen Euthanasieprogramms in der Kinderfachabteilung „Am Spiegelgrund“ der städtischen Nervenklinik ermordet wurde. mehr…

 

Moi c’est moi – ich bin ich                                FotofürWeb
©Maat Film Gabriele Schärer 2011 / 94 Min. / Subtitles: Deutsch, Francais, English / mit Musik CD von Blockjunge / 16:9 / Nr. 04-0315 / 20 €

Bern West, Stadtteil VI – 12.000 Menschen in weitläufigen Hochhaussiedlungen. Rushit und seine Freunde sind Rapper und im Quartier berühmt. Ihre Band heißt „Blockjunge“. Sie singen vom Leben am Rand und nennen das Ghetto Heimat.
Im Jugendtheaterclub soll die Geschichte einer heutigen Antigone als Hiphop-Musical auf die Beine kommen. Rushit und seine Freunde hoffen, vielleicht doch noch groß rauszukommen. Genauso wie Natalia, die aus Kirgisien stammt, und die Hauptrolle will. mehr…

 

…nicht nur Galionsfigur –Kranfahrerins:w Frauenarbeit im Hamburger Hafen

1991 / 53 Min. / 4:3 / Farbe / mpz + Ar-beitskreis Frauen im Museum der Arbeit: Ulrike Gay, Sabine von Kessel, Elisabeth von Dücker / Nr. 01-0563 / 16,00 €

Frauen im Hamburger Hafen. Es gab und gibt sie wirklich, auch wenn sie bisher kaum wahrgenommen wurden. Der Film zeigt am Beispiel von vier Arbeitsplätzen einen kleinen Ausschnitt der Frauenarbeit im Hafen: Kranfahrerin, Putzfrauen, Fischarbeiterinnen, Sekre­tärin. mehr…

 

Schirme6218Ob Kinder oder keine, entscheiden wir alleine – Zum § 218
mpz 1991 (Martina Winkel u.a.) + § 218 Gruppe Hamburg + Frauengruppe im mpz / 24 min./ f / 4:3 / Nr. 03-0176 / 16 €

Der Film zeigt Aktionen der autonomen Frauenbündnisse in Ost und West im Jahr 1990. Der in weiten Teilen auf Interviews basierende Film fragt weniger nach der persönlichen Auseinandersetzung von Frauen mit Schwangerschaft und Abtreibung sondern spricht eher  das Selbstbestimmungsrecht von Frauen über ihren Körper und ihr Leben an.
Informationen, Meinungen und Positionen dazu werden von aktiven, organisierten und beruflich mit dem § 218 beschäftigten Frauen gesammelt, um ein Bild von der 1990 aktuellen Situation  entstehen zu lassen. mehr…

 

2 DVDs: Nr: 01-1325 / 16 €:
SchnürbodenMAN2002-003-204-01 KopieDer Schnürboden – Das Herz der Werft
Jürgen Kinter 2012 / 36 Min. / 4:3 /

Die Arbeit auf dem Schnürboden spielte beim traditionellen Schiffbau eine große Rolle. Ehrenamtliche Mitarbeiter des Hafenmuseums haben in einer ehemaligen Schiffbauhalle den Schnürboden aus den 1950er Jahren entdeckt, auf dem noch vollständige Aufrisse von Schiffen erhalten sind.
Ehemalige Schiffbauer und auf der Werft Beschäftigte berichten über die Arbeit auf dem Schnürboden.
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Schnürboden fertigWebEin Schnürboden zieht um – Bergung bei HDW
mpz, Ulrike Gay, Gerd Müller / 22 Min. / mpz 2013

Im November 2012 zieht der Schnürboden ins Hafenmuseum um. Auf dem Schnürboden wurden die Schiffsteile im Maßstab 1:1 aufgezeichnet und Schablonen erstellt, nach denen die Bauteile des Schiffsrumpfes gefertigt wurden. Diese tonnenschweren Holzpakete müssen durch eine kleine, in die Fassade der Lagerhalle geschnittene Luke mühselig mit zwei Autokranen herausgezogen, nach unten gebracht und in einen Container geschoben werden. mehr…

 

So kommt ihr an uns nicht vorbei….
S22 StreikpostenAuto_24 Tage Streik im Hamburger Hafen

mpz Februar 1978 / mpz-Hafengruppe (Gerhard Brockmann, Ulrike Gay, Jürgen Kinter, Christian Ottemeyer, u.a.) + Hafenkollegen der Gruppe Alternative der HHLA (Gerd Müller, Jörg Wessels und andere)  / Musik: Wolf Biermann / 67 Min. / s/w / 4:3 / 01-0067 / DVD + CD 19,90 €

Am 25. Januar traten über 16.000 Hafenarbeiter in den deutschen Seehäfen in den Streik. In der vorangegangenen Urabstimmung am 19. und 20. Januar hatten 97,12% für Streik gestimmt und den Schlichterspruch abgelehnt.
Der Film zeigt den Verlauf des Streiks aus Sicht der Kollegen, er zeigt, welche Erfahrungen sie während des Streiks gemacht haben, welche Konflikte bei der Organisation des Streiks aufgetreten sind. Und er zeigt auch, wie aktive Medienarbeit im Streik unterstützen und Menschen zusammenbringen kann. mehr:
Zusatzmaterial auf CD:
Streikbroschüre der KollegInnengruppe „Alternative“ der HHLA von 1978 + mpz-Artikel zur Medienarbeit während und nach dem Streik aus unserer Zeitschrift „Medienarbeit“ von 1978

 

cover_1ich weiß warum ich hier stehe_Seite_1_Bild_0001 Kopie„…und ich weiß, warum ich hier stehe!“
FC St. Pauli und seine Fans

mpz, Millerntor Roar und Fans 1991 / 90 Min. / 4:3 / Nr: 06-0214 / 16 €

Tränen liefen über die Gesichtern von Spielern und Fans, als der FC St. Pauli im Juli 1991 beim Relegationsspiel gegen die Stuttgarter Kickers mit 3:1 unterlag und den bitteren Weg in die Zweitklassigkeit antreten musste. Drei Jahre lang wurde am Millerntor Bundesliga gelebt, gespielt und gefeiert, wie in keinem anderen Stadion. Die einmalige Zuschauerstruktur verhalf dem FC St. Pauli zu den besten Fans der Liga, die in jedem Stadion gerne gesehen wurden. mehr…

 

Streikende„Vergessen ist das eigentlich nicht“
Hafenarbeiterstreik und Alltag 1951

mpz (Hafengruppe: Gerhard Brockmann, Ulrike Gay, Jürgen Kinter, Heidrun Kuhr, Christian Ottemeyer) und Hafenarbeiterfamilien 1979–1981 / 60 Min./ 4:3 / schwarz/weiß / Nr.01-0000 / 16,00 €

„Erster Streik seit 1896 im Hamburger Hafen“, so lauteten während des Hafenarbeiterstreiks 1978 die Schlagzeilen. Dass im Herbst 1951 6000 Hamburger Hafenarbeiter fast drei Wochen lang für ihre Lohnforderung streikten, war in Vergessenheit geraten.
Mit Hilfe ehemals streikender Hafenarbeiter gingen wir 1978 auf Spurensuche und konnten mit Ihnen den Streik wieder lebendig werden lassen. mehr…

 

KreissägeVerhandelte Frauen – handelnde Frauen
Konflikte im Frauenprojekt BAFF (Berufliche Autonomie für Frauen)

mpz + BAFF-Frauen 1990 / 48 min / Farbe / 4:3 / Nr. 01-0548 / 16 €

Im März 1990 eskalierte der sogenannte BAFF-Konflikt anhand der Kündigung von sieben Frauen aus dem Küchenbereich (ABM-Stellen: Arbeits-Beschaffungs-Maßnahme) durch die fest angestellten Bürofrauen und die Vorstandsfrauen des Trägervereins. mehr…

 

Bild 9„Was hat es uns gebracht ?“
Zum internationalen Jahr der Frau 1975

mpz 1976 / 15 Min. / schwarz/weiß / 4:3 / Musikauszüge aus LP „Von heute an gibt‘s mein Programm!“ von Frankfurter – und Darmstädter Frauengruppe / Nr. 3-0048 / 5 €

Der Film zeigt die „wichtigsten Errungenschaften“  von Parteien, Justiz und Politikern im Internationalen Jahr der Frau und konfrontiert sie mit Aussagen von Frauen, die sagen, was es ihnen gebracht hat und wie die wirkliche Situation von Frauen in Beruf, Alltag und Gesetz aussieht. mehr…

 

„Was hat Hamburg nur mit Euch Fr vorher weich Kopie
Frauen
 gemacht?“
Staatliche Fürsorge und ihre Folgen von der Weimarer Republik bis in die Gegenwart

90 Min. / Farbe + s/w / 4:3 / 1992 /  © Projektgruppe für die vergessenen Opfer des NS-Regimes in Hamburg e.V. + mpz Hamburg e.V. ,  Christina Kukielka, Christiane Rothmaler, Stefan Corinth / Nr. Frareingehenweich ohne Kopie08-0183 / 19,90 €

Dieser Film zeigt die Kontinuität der sozialen Verfolgung von Frauen von 1920 bis heute. Drei Hamburger Frauen  – Herta B., Anna D. und Olga P. –  erzählen ihr Schicksal als Kinder und Jugendliche in den Hamburger Heimen Averhoffstraße, Abendroth-Haus und Feuerbergstraße. Fast „zwangsläufig“ wurden sie später zur „Umerziehung“ in die Alsterdorfer Anstalten und in das Arbeitshaus Farmsen der damaligen Hamburger Wohlfahrtsanstalten eingewiesen. Ihre Geschichte steht stellvertretend für das Schicksal tausender deutscher Frauen, die für den  – bürgerlichen –  NS-Staat bzw. für die Hamburger Fürsorge unerwünscht waren. mehr…

 

Plakat_cleanwo anders sein
von Christine Burkart und Ulrike Schaz 2004 / 54 Min / Nr. 03-0366 / 15 €
Produktion etalon-Film in Co-Produktion mit Kern TV, Hamburg

Der Film erzählt vom Alltag drogenabhängiger Prostituierter in Hamburgs Stadtteil St. Georg. Das Leben der Frauen auf der Strasse ist hart und zerrissen. Es ist ein Film, der in der Szene entstand und vor allem in „ragazza“, einer Einrichtung für drogenabhängige Prostituierte in St Georg. Über mehr als zwei Jahre erlaubten die Frauen den Filmemacherinnen, Ausschnitte aus ihrem Alltag und ihrer Geschichte aufzuzeichnen. mehr...