Hafenstraße Nr. 7

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8 freuen + männer haben das 7. video aus der hafenstraße produziert: bewohner*innen der hafenstraße und des stadtteils st.pauli in zusammenarbeit mit  Hafenrandverein + mpz / april 1993 – januar 1994 / 61 Min. / 4:3 / © mpz / Nr. 06-0217 / 16€

„wenig dampf“, „kaum action“, „der film ist besser als die zeit, die er zeigt“,“zuviel über neubau und genossenschaft“, „endlich mal was tiefer erklärendes aus der hafenstraße“ – so lauteten einige kommentare bei der uraufführung in der vokü (volxküche) der hafenstraße

unsere fragen waren:
– was ist die utopie in der hafenstraße…
– wie hat sich das leben in den 12 jahren hafenstraße entwickelt und verändert…
– wofür steht „die hafenstraße“, gibt es „die hafenstraße“…

zur zeit steht „die hafenstraße“ für drei vorschläge:
1. die häuser werden von den bewohnerinnen und bewohnern in selbstverwaltung übernommen im rahmen der 1993 gegründeten baugenossenschaft st.pauli-hafen-straße (in der anfang märz 1994 ca 620 menschen organisiert sind)
2. auf dem ehemaligen bauwagenplatz (siehe film „polizeiüberfall“) wird durch die ge-nossenschaft ein neubau errichtet, in dem wohnungen und werkstätten, ein badehaus, eine stadtteilhalle, eine kindertagesstätte, sport- und übungsräume und eine volxküche platz finden sollen (anstatt eines städtischen sog.“sozialen wohnungsbauvorhaben“).
3. menschen gestalten ihre umgebung nach ihren bedürfnissen und interessen – die dafür notwendigen diskussionen und organisationsformen werden vor ort entwickelt. die sog. stadtentwickliung unter dem diktat von wirtschaftsinvestoren und -interessen sowie den staatlichen standards der städteplanung und bevölkerungskontrolle wird in frage gestellt.

aktuell ist die hafenstraße wieder einmal existenziell gefährdet. alle juristischen garantien verfallen: die ersten räumungsfristen für eine reihe wohnungen und den sog. 6er-block sind am 28.februar 1994 abgelaufen, die letzten fristen am 31.mai.

in den nächsten monaten wird es also weiter darum gehen, eine räumung der hafenstraße unmöglich zu machen und den wünschen der bewohnerINNEN und den interessen des stadtteils für eine andere stadtentwicklung zum durchbruch zu helfen.

das video gibt auskunft über die erfahrungen, bedürfnisse, notwendigkeiten und widersprüche, die zu den vorschlägen geführt haben. es macht deutlich, warum die häuser in die hand der bewohnerINNEN der hafenstraße gehören und warum auf dem bauwagenplatz die pläne der genossenschaft besser am platz sind als die städtischen bauvorhaben.

das video fordert von den zuschauerINNEN die bereitschaft zuzuhören. es läßt menschen erzählen, die in der hafenstraße leben und arbeiten und zeigt ausschnitte ihres alltags. es gibt keine schnellen und allgemein gültigen antworten, sondern verlangt im gegenteil die diskussion. eine vorraussetzung, um sich gemeinsam handlungsfähig zu machen für die eigenen ziele und kämpfe.  9. März 1994″

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