Verhandelte Frauen – handelnde Frauen

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KreissägeKonflikte im Frauenprojekt BAFF (Berufliche Autonomie für Frauen)

mpz + BAFF-Frauen 1990 / 48 min / Farbe / 4:3 / Nr. 1-0548 / 16 €

Im März 1990 eskalierte der sogenannte BAFF-Konflikt anhand der Kündigung von sieben Frauen aus dem Küchenbereich (ABM-Stellen: Arbeits-Beschaffungs-Maßnahme) durch die fest angestellten Bürofrauen und die Vorstandsfrauen des Trägervereins. Diese verkündeten kurzerhand im Alleingang die Abschaffung des Selbstverwaltungskonzepts, dessen Umsetzung ohnehin schwierig genug ist in einem Projekt, in dem einige wenige feste Arbeitsplätze haben und die meisten anderen nach höchstens zwei Jahren ABM wieder in die Arbeitslosigkeit entlassen werden.

Der Videofilm erzählt die Geschichte dieser Auseinandersetzung um ABM und Selbstverwaltung in Form eines Laientheaters: gedachte 40 Jahre später reden zwei ehemalige BAFF-Mitarbeiterinnen über heute. Dazwischen „Rückblenden“: BAFF-Handwerkerinnen spielen aktuelle Situationen nach und reden ganz einfach über die Gratwanderung zwischen einem vollfinanzierten ABM-Projekt – mit all dem was das heißt – und einem selbstverwalteten Frauenprojekt.

„Diese Auseinandersetzungen sind nicht neu – vor allem nicht für die vom Staat finanzierten Projekte – aber nur selten werden diese öffentlich gemacht. Frau könnte ja unsolidarisch erscheinen oder noch schlimmer, plötzlich kriegt die Behörde etwas mit …
Probleme werden nicht ausgetragen, sondern unter den (Finanzierungs-) Teppich gekehrt.
Die zunehmende Professionalisierung und Institutionalisierung helfen mit, diese Selbstzensur zu kaschieren oder zur Notwendigkeit zu machen.
Das Offenmachen des Konflikts – BAFF ist das größte Frauenprojekt Hamburgs – hat viel Staub aufgewirbelt. Mit der Veröffentlichung des Videofilms hoffen wir diese Diskussion voran zu treiben.“ Die Filmemacherinnen, 1990,  BAFF1990

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