{"id":7565,"date":"2024-03-27T14:30:23","date_gmt":"2024-03-27T13:30:23","guid":{"rendered":"http:\/\/mpz-hamburg.de.w020b5ec.kasserver.com\/?p=7565"},"modified":"2024-04-23T11:10:20","modified_gmt":"2024-04-23T09:10:20","slug":"sold-city-wenn-wohnen-zur-ware-wird-ein-film-mit-zwei-folgen-vorpremiere-kaffee-kuchen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/mpz-hamburg.de\/neu\/sold-city-wenn-wohnen-zur-ware-wird-ein-film-mit-zwei-folgen-vorpremiere-kaffee-kuchen\/","title":{"rendered":"Sold City \u2013 Wenn Wohnen zur Ware wird \u2013 Ein Film mit zwei Folgen"},"content":{"rendered":"<p>Eine Vorpremiere mit Kaffee und Kuchen:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-7568\" src=\"http:\/\/mpz-hamburg.de.w020b5ec.kasserver.com\/neu\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Zwang2-300x165.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"165\" srcset=\"http:\/\/mpz-hamburg.de\/neu\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Zwang2-300x165.jpg 300w, http:\/\/mpz-hamburg.de\/neu\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Zwang2.jpg 514w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>\n\n\n<\/p>\n<p>\n\n\n<p><strong>Sonntag 14. April 2024, 15 Uhr<\/strong> im <a href=\"http:\/\/mpz-hamburg.de.w020b5ec.kasserver.com\/kontakt\/\">mpz<\/a><\/p>\n<p><strong>Im Gespr\u00e4ch:\u00a0 Leslie Franke, Herdolor Lorenz, <br \/><\/strong><\/p>\n<h5>\u00a0<\/h5>\n<h5><a href=\"https:\/\/www.sold-city.org\/de\/\">Teil 1: <strong>Eigentum statt Menschenrecht <\/strong>102&#8242;<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.sold-city.org\/de\/\">Teil 2: <strong>Enteignung statt Miete f\u00fcr die Rendite <\/strong>102&#8242;<\/a><br \/><a href=\"https:\/\/www.sold-city.org\/de\/\">Film<\/a> von Leslie Franke, Herdolor Lorenz, Alexander Grosseck, Rasmus Gerlach, Stefan Corinth<\/h5>\n<h5>Seit die Gemeinn\u00fctzigkeit des Wohnbaus fast \u00fcberall in Europa aufgehoben ist, gilt Wohnen nicht mehr als Menschenrecht. Nun entscheidet der Markt, wo Menschen leben. Damit hat sich ein beispielloses System der Vernichtung bezahlbaren Wohnraums etabliert, das unsere Gesellschaft im Kern auseinander dividiert.<\/h5>\n<h5>In Deutschland allgemein und besonders in den Gro\u00df-St\u00e4dten leben traditionell mehr Menschen zur Miete als in Eigentum. In Berlin sind es sogar 82%. Diese Menschen sind zunehmend bedroht. Eine neoliberale Politik seit der Jahrtausendwende, dann aber vor allem die Finanzkrise sind die Ursache dieser Entwicklung. Seitdem kreist sehr viel internationales Kapital um das sogenannte Betongold. Ein vergleichsweise guter Mieter*innenschutz in Deutschland wurde zum Wohle des Kapitals mehr und mehr aufgeweicht. Seither geht es nicht mehr ums Wohnen, sondern um Geldanlage.<\/h5>\n<h5>\u201eSOLD CITY\u201c zeigt auf der einen Seite die Ursachen dieses Immobilienbooms, wie die Betroffenen ihn erleben und wie wir uns wehren k\u00f6nnen. Wir schauen aber auch \u00fcber den Tellerrand nach Wien oder in das hochkapitalistische Singapur. Hier finden wir eine beispielhafte Wohnungspolitik \u2013 sinnvoll und denkbar auch hierzulande?<\/h5>\n<h5><strong>Der 1.Teil<\/strong> befasst sich mit dem System der Umwandlung von Wohnraum in Konzern-Eigentum. Banken, Fonds und internationales Anlagekapital dr\u00e4ngen in die St\u00e4dte. Kaum jemand scheint mehr sicher vor dem Verkauf seiner Wohnung. Beim Kasse Machen sind die einzigen, die dabei st\u00f6ren, die Mieter. So formuliert es Daniel Dieckmann aus der Habersaathstrasse in Berlin. Beim Entmieten und Zwangsr\u00e4umen werden die Eigent\u00fcmer mit ihren teils kriminellen Methoden von der Polizei gedeckt.<\/h5>\n<h5>Wohnen ist Daseinsvorsorge und Menschenrecht. Doch die Politik scheint sich v\u00f6llig von ihrer Versorgungspflicht zu verabschieden. Der Sozialwohnungsbau schwindet im Dienste privater Investoren seit Jahrzehnten trotz Milliarden schwerer Subventionen. Wie sieht das in anderen Gro\u00dfst\u00e4dten wie London oder Wien aus um die das Investorenkapital ebenso kreist?<\/h5>\n<h5><strong>Der 2.Teil<\/strong> widmet sich dem System, das gro\u00dfen Wohnkonzernen erlaubt, mit der Miete haupts\u00e4chlich die Dividenden der Aktion\u00e4re finanzieren. Dies verbinden wir zum einen mit der Forderung der Volksinitiative \u201eDeutsche Wohnen &amp; Co\u201c nach Enteignung gro\u00dfer Wohnungskonzerne. Zum anderen schauen wir wohnungspolitisch \u00fcber den Tellerrand in andere L\u00e4nder. In London ist die Situation f\u00fcr Mieter*innen noch um einige Zacken sch\u00e4rfer. Anna Minton, Buchautorin und Dozentin beschreibt die Verdr\u00e4ngung der arbeitenden Bev\u00f6lkerung nicht mehr als Gentrifizierung, sondern als <em>Sterilisierung<\/em> der St\u00e4dte. Nur Wien schafft es scheinbar spielend, dass private Investoren zwei Drittel als gef\u00f6rderte Wohnungen bauen m\u00fcssen und die Mieter darin ihr Leben lang sicher sind. Warum ist das bei uns nicht m\u00f6glich? Boden ist ein begrenztes Gut. Wenn viel \u201efreies Kapital\u201c \u00fcber dem Boden kreist, explodieren die Bodenpreise. Genau das ist seit der Finanzkrise passiert. Ein unl\u00f6sbares Problem? Wir schauen nach Singapur, einem hochkapitalistischen Stadtstaat. Dort leben aber 86% der Bev\u00f6lkerung im Kommunalen Wohnungsbau. Ein Boden-Enteignungsgesetz macht das m\u00f6glich. Warum sollte das nicht auch bei uns funktionieren?<\/h5>\n<h5 id=\"block-7ab5da2a-b6aa-43ce-9e6e-7ae616e41455\"><strong>Informationen zu unseren Veranstaltungen:<\/strong>\u00a0Wir informieren und laden gerne zu unseren aktuellen mpz-Veranstaltungen per eMail ein. Wer in den eMail-Verteiler will, sende bitte eine entsprechende eMail an uns:\u00a0<a href=\"mailto:info@mpz-hamburg.de\">info@mpz-hamburg.de<\/a><\/h5>\n<h5><!-- \/wp:post-content --><\/h5>\n<p><!-- wp:paragraph --><\/p>\n<h5 id=\"block-83bdae05-680e-4023-acc5-04449b86e638\"><strong>Das mpz unterst\u00fctzen:<\/strong>\u00a0Das mpz \u2013 Medienp\u00e4dagogik Zentrum Hamburg e.V. ist ein selbstorganisiertes unabh\u00e4ngiges alternatives Medienzentrum seit 1973. Im mpz werden u. a. Videofilme produziert, archiviert, diskutiert, verliehen und nun auch verkauft. Wir finanzieren uns fast ausschlie\u00dflich durch\u00a0<a href=\"http:\/\/mpz-hamburg.de.w020b5ec.kasserver.com\/?page_id=372\">Mitgliedsbeitr\u00e4ge und Spenden<\/a>. Darum sind Spenden dringend erw\u00fcnscht: Unser Konto: mpz hamburg eV, Konto: IBAN DE15 4306 0967 2068 5756 \u00b7 BIC GENODEM1GLS Am meisten freuen wir uns \u00fcber regelm\u00e4\u00dfige F\u00f6rderbeitr\u00e4ge auch kleiner Summen. Ab einem Beitrag von 9,50 Euro\/Monat bedanken wir uns mit der kostenlosen privaten Nutzung unseres\u00a0<a href=\"http:\/\/mpz-hamburg.de.w020b5ec.kasserver.com\/mpz-filme\/\">Archivs.<\/a><\/h5>\n<p><!-- wp:image --><\/p>\n<figure class=\"wp-block-image\"><\/figure>\n<p><!-- \/wp:image --><\/p>\n<p><!-- wp:image --><\/p>\n<figure class=\"wp-block-image\"><\/figure>\n<p><!-- \/wp:image --><\/p>\n<p><!-- wp:media-text --><\/p>\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\">\n<figure class=\"wp-block-media-text__media\"><\/figure>\n<div class=\"wp-block-media-text__content\"><!-- wp:paragraph {\"placeholder\":\"Inhalt\u2026\"} \/--><\/div>\n<\/div>\n<p><!-- \/wp:media-text --><\/p>\n<p><!-- wp:media-text --><\/p>\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\">\n<figure class=\"wp-block-media-text__media\"><\/figure>\n<div class=\"wp-block-media-text__content\"><!-- wp:paragraph {\"placeholder\":\"Inhalt\u2026\"} \/--><\/div>\n<\/div>\n<p><!-- \/wp:media-text --><\/p>\n<p><!-- wp:media-text --><\/p>\n<div class=\"wp-block-media-text is-stacked-on-mobile\">\n<figure class=\"wp-block-media-text__media\"><\/figure>\n<div class=\"wp-block-media-text__content\"><!-- wp:paragraph {\"placeholder\":\"Inhalt\u2026\"} -->\n<p><!-- \/wp:paragraph --><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<p><!-- \/wp:media-text --><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Vorpremiere mit Kaffee und Kuchen: Sonntag 14. 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