Industriemuseum Elmshorn: Weiße Flecken werden bunt

über 20 Jahre Frauengeschichtswerkstatt

Nachdem wir den Film mehrmals gezeigt und diskutiert haben, gibt es jetzt eine neue, geänderte, endgültige Fassung. Diese zeigen wir an dem Ort, an dem die Frauengeschichtswerkstatt arbeitet: dem Industriemuseum Elmshorn, Catharinenstraße 1. 25335 Elmshorn, ganz in der Nähe des Bahnhofs.

Am Mittwoch, den 25. Oktober um 19:30 Uhr ist nun die Premiere des Dokumentarfilm: „Weiße Flecken werden bunt – über 20 Jahre Frauengeschichtswerkstatt“  von mpz und Frauengeschichtswerkstatt Elmshorn (Anna Friedrich, Ulrike Gay, Hille Lucht-Wraage u.a.)  2016/17 / 60 Min

Die Filmemacherinnen und Frauen der Frauengeschichtswerkstatt sind natürlich dabei.

1996 kamen im Industriemuseum Elmshorn 2 Frauen zu dem Schluss das es an der Zeit sei, auch in Elmshorn Geschichte aus Frauensicht in die Museumsarbeit zu tragen und dies auch selbst in die Hand zu nehmen. Mehr als 25 Frauen teilten das bei einer Veranstaltung und die Gruppe war geboren.

Als erstes wurde ein Buch herausgebracht: Frauenleben in Elmshorn.
Der Weg dahin war nicht leicht. Wer war es schon gewohnt die eigene Geschichte, die Erfahrungen aufzuschreiben und lebendig werden zu lassen. So wurde gemeinsam und solidarisch gelernt und gearbeitet.
Es blieb nicht bei diesem einen Buch, mehrere folgten. Es wurde die erste Ausstellung initiiert, erarbeitet und realisiert. Auch ihr folgten weitere.

Der Film blickt mit den Frauen zurück auf einige Erfahrungen in den vergangenen 20 Jahren der Aufarbeitung von Frauenleben, Frauenarbeit und Frauengeschichte: die Diskussion über die Vorkriegszeit, wo es hieß, ‚du brauchst nichts zu lernen, du heiratest ja doch’; die Zeit des Faschismus, die Nachkriegszeit und das Heute. Wir sehen die Frauen bei Konzeption und Umsetzung einer Ausstellung, in der sie die Frauensicht auf das Leben und ihr Leben in Elmshorn sichtbar werden lassen.

Die Frauengeschichtswerkstatt wurde und ist fester Bestandteil des Industriemuseums Elmshorn, mit der dieses Museum (mit kaum festen Mitarbeiter*innen) in den vergangenen über 20 Jahren mehr als 20 Ausstellungen realisieren konnte. Wir sehen die Zwischenbilanz einer Arbeit, die weiter geht. Neue Frauen sind dazu gekommen. Die nächste Ausstellung mit Katalog ist entstanden.

Eintritt 4€

Wer die aktuelle Ausstellung, an der die Frauengeschichtswerkstatt mitgearbeitet hat, ansehen möchte, kann dies ab 18 Uhr tun: Alles rosa – alles blau. Kinderwelten gestern und heute.

 

Informationen zu unseren Veranstaltungen: Wir informieren und laden gerne zu unseren aktuellen mpz-Veranstaltungen per eMail ein. Wer in den eMail-Verteiler will, sende bitte eine entsprechende eMail an uns: info@mpz-hamburg.de

Das mpz unterstützen: Das mpz – Medienpädagogik Zentrum Hamburg e.V. ist ein selbstorganisiertes unabhängiges alternatives Medienzentrum seit 1973. Im mpz werden u. a. Videofilme produziert, archiviert, diskutiert, verliehen und nun auch verkauft. Wir finanzieren uns fast ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Darum sind Spenden dringend erwünscht:
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Am meisten freuen wir uns über regelmäßige Förderbeiträge auch kleiner Summen. Ab einem Beitrag von 9,50 Euro/Monat bedanken wir uns mit der kostenlosen privaten Nutzung unseres Archivs.

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mpz-salon: Die Frau mit der Kamera

Porträt der Fotografin Abisag Tüllmann

Am Dienstag, den 26. September um 19:30 Uhr  zeigen wir im mpz-salon den Dokumentarfilm ‚Die Frau mit der Kamera – Porträt der Fotografin Abisag Tüllmann von Claudia von Alemann  / 92 Min.

Claudia von Alemann ist zum anschließenden Gespräch dabei.

Inhalt:
Die Fotografien von Abisag Tüllmann (1935–1996) haben sich tief in unser kulturelles Gedächtnis eingebrannt. Der Dokumentarfilm über Leben und Werk der vielseitigen Fotografin von ihrer langjährigen Freundin Claudia von Alemann erinnert jetzt an sie.

In mehr als 500 schwarz-weiß Fotografien – ausschließlich aufgenommen von Abisag Tüllmann selbst  – werden Leben, Werk und Zeitkontext der 1960er bis 1990er Jahre dokumentiert. Abisag Tüllmann hat die neuen sozialen Bewegungen dokumentiert, die Studentenbewegung und den Frankfurter Häuserkampf, die Anfänge des Feminismus, Bürgerrechtler gegen Rassentrennung, die algerische Befreiungsbewegung. Ihre Reisereportagen führten sie nach Polen, in die DDR, nach Israel und Südafrika. Gleichzeitig prägte sie die deutsche Theaterfotografie über drei Jahrzehnte.

Die Frau mit der Kamera – das Porträt der Fotografin Abisag Tüllmann ist eine berührende Biographie, ein Dokument einer außergewöhnlichen Freundschaft und ein nuancenreiches Zeitporträt. Aus Fragmenten entsteht das Bild einer Frau, die mit ihrer Kamera viele gültige Momente unserer Geschichte festgehalten hat.

Claudia von Alemann begibt sich auf Spurensuche in der Welt der verstorbenen Freundin. Sie nähert sich ihr über Bilder und Archivdokumente, Filmausschnitte aus Filmen von Carola Benninghoven, Helke Sander, Alexander Kluge, Günther Hörmann und Ulrich Schamoni, über die Musik des Komponisten José Luis de Delás und über Briefe und Erinnerungen, wie jene der Fotografin Barbara Klemm, die ihre frühere Frankfurter Kollegin noch lebhaft vor Augen hat.

Eintritt: Spende

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Ekhofstraße, Hamburg-Höhenfelde: Eine Mieterinitiative kämpft um ihr Viertel

Am Mittwoch, den 21. Juni um 20 Uhr  zeigen wir im Rahmen der Altonale den Dokumentarfilm ‚Ekhofstraße, Hamburg-Hohenfelde – Eine Mieterinitiative kämpft um ihr Viertel‘ vom Kollektiv Hamburg 1973/74 / 53 Min.

Zwei der Filmemacher*innen: Heinz Harmstorf und Wilhelm Körner und
zwei der Besetzer*innen: Rosmarie Prieß und Karl-Heinz Dellwo sind zur anschliessenden Diskussion dabei.

Inhalt:
Im Frühjahr 1973 besetzten zirka 50 Menschen für vier Wochen die Ekhofstraße 39 in Hohenfelde. Eine der ersten Hausbesetzungen in Hamburg.

Die Bewo-Bau, eine Tochterfirma der Wohnungsbaugesellschaft „Neue Heimat“ wollte das eher proletarisch geprägte, an der Alster gelegene Viertel Hohenfelde durch eine profitable Hochhausbebauung ersetzen. Die bisherigen Mieter wurden unter Druck gesetzt, vertrieben. Die leerstehenden Wohnungen wurden zunächst an Studenten und junge Leute befristet vermietet, später sofort von innen zerstört um die restlichen Mieter einzuschüchtern und ihre Lage als aussichtslos erscheinen zu lassen.

Die Mieterinitiative, die von vielen Bewohnern getragen wurde, setzte zunächst auf Eingaben und Verhandlungen. Musste dann aber feststellen, dass sie nur hingehalten wurde.
Die Besetzung, stark von der radikalen Linken in Hamburg getragen, rückte die Wohnraumspekulation über den Stadtteil und Hamburg hinaus in das Licht der Öffentlichkeit.

Die Mieterinitiative hat in diesem Film selbst ihre Arbeit, die Besetzung, die brutale Räumung und die Reaktion der Bevölkerung dokumentiert und reflektiert die eigene Arbeit und die Erfahrungen mit der Gegenwehr.

Im Anschluss: ein Polizeivideo der Räumung (1973 / 10 Min.)

Eintritt 4 €

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mpz-salon: Filme für WJAR (Stiftung der Freien Frau in Rojava)

Am Donnerstag, den 11. Mai um 19:30 Uhr  zeigen wir im Rahmen eines Projektes zur Unterstützung der Menschen in Rojava Teile unserer Filme zur Unterstützung der Traumatherapie-Ausbildung für die ‘Stiftung der Freien Frau in Rojava‘.

Inhalt sind ein Vortrag von Dr. Michael Brune „Was machen schreckliche Erlebnisse mit meiner Seele“ und „Traumatherapie mit der Nada-Akupunktur“ mit Frauke Siedenburg.  Beide werden auch da sein.

Ständige Bedrohung, Kämpfe und Krieg haben tiefe Spuren bei den Menschen in Rojava hinterlassen. Die Stiftung der Freien Frau in Rojava hat gemeinsam mit Traumatherapeut*innen und den Frauen in Rojava den Aufbau einer Traumatherapie-Ausbildung ausgearbeitet. Diese sollte in Rojava (Kurdistan) in einem Gesundheitszentrum stattfinden. Nun hat sich die Situation vor Ort derart zugespitzt, dass es den Therapeut*innen nicht möglich ist, selbst in Rojava die Ausbildung durchzuführen. So kamen Therapeut*innen mit der Bitte zu uns ins mpz die Inhalte so weit es geht als eine Art Lehrfilme aufzubereiten, um sie dorthin transportieren zu können.

Zur aktuellen Situation in Rojava und die Arbeit der ‘Stiftung der Freien Frau in Rojava‘ wird uns eine Vertreterin der Stiftung berichten und Fotos zeigen.

Eintritt frei – Spende erwünscht

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mpz-salon: Dokufiction: „Life@work“- das Unternehmen Monkeydick-Productions auf der Subversivmesse

Am Freitag, den 7. April um 19:30 Uhr  gibt es im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe  mpz-salon,  wie immer bei Salzstangen, Wasser und Wein Film + Diskussion  + life-Musik .

+++ Die Monkeydick-Productions-Familie wird auf der Veranstaltung anwesend sein!+++

„Die Performance of Performance ist eine ganz schöne Performance. Jetzt müsste es nur noch wirklich Unternehmen geben, die einem die Möglichkeit bieten, Geld zu verdienen, während man sich amüsiert.“ Das Zitat stammt aus der Dokufiction „life@work“, die aus der Arbeit von Monkeydick-Productions auf der Subversivmesse in Linz 2009 entstanden ist. 2009? Das ist doch ewig her! Das stimmt, aber die meisten Aspekte sind immer noch brandaktuell: Denn wer möchte nicht (Re-)Produktion und Amüsement vereint wissen?

Hat sich seitdem wirklich das lustvolle Versprechen einer freieren Gesellschaft für alle verwirklicht? Oder brauchen wir eine Prise Ökonomiekritik? Und was hat das alles mit autoritärer und rechtspopulistischer Politik in der liberalen Gesellschaft zu tun? Wie sehen emanzipatorische Diskurse und Praxen in Gegnerschaft zur liberalen und in Feindschaft zur rechtspopulistischen Politik aus? Die Monkeydick-Productions-Familie freut sich darauf, Euch life@work zu zeigen und die Dokufiction als Diskussionsanlass für obige und noch mehr Fragen zu nehmen.

Nach Film und Diskussion: Fritz Simons (Gitarre und Stimme)!
fritz simons: zwischen manie und melancholie. es ist analog, aufbäumend, anfassend. es sind lyrische skizzen, geschichten und fragmente auf englisch von beziehungen, scheitern, wut, trauer, einsamkeit und hoffnung, suche, verlieren und manchmal neues finden.
it’s gin folk. like the best ingredients with herbs, a process of destillation, experience, and a certain amount of looseness after the final tasting is fritz simons starting to get lost by whatever might be helpful to get rid off.

Eintritt frei, Spende erwünscht

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