FREE SPACES

bildschirmfoto-2016-10-31-um-13-35-05Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe mpz-salon zeigen wir am Freitag, den 18. November, 19:30 Uhr  wie immer bei Salzstangen, Wasser und Wein den Dokumentarfilm: FREE SPACES von Ina Ivanceanu / Luxemburg/Österreich 2015 / 58 min

FREE SPACES, basierend auf dem SPACES Projekt, zeichnet ein Bild von vier Metropolen Osteuropas, wie wir es noch nicht gesehen haben. Ina Ivanceanu folgte KünstlerInnen und AktivistInnen, die mit Witz und Kreativität ihr Recht auf die Stadt und auf Meinungsfreiheit behaupten. Da wird ein Kino besetzt, ein alter sowjetischer Zirkus reaktiviert, eine düstere U-Bahn-Passage in eine glamouröse Arena verwandelt, ein stillgelegtes Fabriksareal zur kulturellen Agora umfunktioniert. Es wird sichtbar, dass sich die Verhältnisse ähneln in Tiflis (Georgien), Yerevan (Armenien), Chisinau (Moldawien) – und in Kiew (Ukraine), wo die Zivilgesellschaft, angeführt von Künstlerinnen und Künstlern, auf die Barrikaden stieg. Überall geht es um die Rückeroberung des öffentlichen Raums. Amourfoufilm
Preis für den besten Dokumentarfilm @ ArchFilmLund FilmFestival, June 2015 – Schweden

Wir freuen uns auf das anschließende Gespräch mit Ina Ivanceanu.

Eintritt frei, Spende erwünscht

Informationen zu unseren Veranstaltungen: Wir informieren und laden gerne zu unseren aktuellen mpz-Veranstaltungen per eMail ein. Wer in den eMail-Verteiler will, sende bitte eine entsprechende eMail an uns: info@mpz-hamburg.de

Das mpz unterstützen: Das mpz – Medienpädagogik Zentrum Hamburg e.V. ist ein selbstorganisiertes unabhängiges alternatives Medienzentrum seit 1973. Im mpz werden u. a. Videofilme produziert, archiviert, diskutiert, verliehen und nun auch verkauft. Wir finanzieren uns fast ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Darum sind Spenden dringend erwünscht:
Unser Konto:
mpz hamburg eV, Konto: IBAN: DE95 2001 0020 0004 3732 08  BIC: PBNKDEFF
Am meisten freuen wir uns über regelmäßige Förderbeiträge auch kleiner Summen. Ab einem Beitrag von 9,50 Euro/Monat bedanken wir uns mit der kostenlosen privaten Nutzung unseres Archivs.

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mpz-salon: „Abschied vom Stückgut“

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Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe mpz-salon zeigen wir am Donnerstag, den 27. Oktober, 19:30 Uhr  wie immer bei Salzstangen, Wasser und Wein den Dokumentarfilm: Abschied vom Stückgut von mpz und Hafenkollegen von Schuppen 80 / Ulrike Gay, Gerd Müller, Roland Saul / Dezember 1993 / 55 Min.

1993 gliedert die HHLA mit dem Schuppen 80 die letzte eigene Stückgutumschlagsanlage an die Tochtergesellschaft HUG aus.
Der Film begleitet die Belegschaft bei ihrem Versuch durch hohe Leistungsbereitschaft den Vorstand vom Sinn des Weiterbetriebs zu überzeugen. Der bleibt allerdings erfolglos.
Im Einigungsstellenverfahren erreicht der Betriebsrat die Weiterbeschäftigung der Kolleginnen und Kollegen in anderen Bereichen der HHLA.
Die Arbeitsplätze im Stückgut gehen allerdings verloren.

Einige Jahre später gibt die HHLA auch die Gesellschaft HUG an die BUSS-Gruppe ab und trennt sich endgültig von einem traditionellen Geschäftsfeld.
Jetzt trifft die dort Beschäftigten dasselbe Schicksal wie vor etwas über 20 Jahren die Kolleginnen und Kollegen der HHLA. Allerdings ohne große Aussicht auf einen neuen Arbeitsplatz im Hamburger Hafen und mit eher mageren Abfindungen.

Treibende Kraft der Betriebsschließung ist nicht allein die BUSS-Gruppe, sondern auch der Hamburger Senat, der 2009 dem Unternehmen einen dreistelligen Millionenbetrag zahlte, damit der das Gelände räumt. Träumte man doch von gigantischem Wachstum des Containerumschlags und von einem weiteren Containerterminal.

Der Traum ist ausgeträumt, denn der Containerumschlag, auf den der Hamburger Hafen, der eigentlich ein Universalhafen sein will, sich fast ausschließlich konzentriert hat, stagniert. Es fragt sich, wohin diese Entwicklung führt.

Mit welchem Konzept reagieren Politik und Hafenwirtschaft auf diese Situation. Wie positioniert sich ver.di als die Gewerkschaft der im Hafen Beschäftigten.

Viele Fragen – Wenig Antworten
Wir hoffen im Rahmen der Veranstaltung auf eine anregende Diskussion, die vielleicht auf Antworten hinweisen kann.

Eintritt frei, Spende erwünscht

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mpz-frauen-salon: Vulva 3.0 – zwischen Tabu und Tuning

Vulva_Plakat_440_2Die Frauengruppe im mpz lädt zum mpz-frauen-salon ein. Wir zeigen am Mittwoch, den 21. September 2016, 19:30 Uhr,  wie immer bei Salzstangen, Wasser und Wein, den Dokumentarfilm „Vulva 3.0 – zwischen Tabu und Tuning“ von Claudia Richarz & Ulrike Zimmermann 2014, 79 min,

“Das Zeigen der Vulva vertreibt Bären und Löwen, lässt den Weizen höher wachsen, beruhigt Sturmfluten und Dämonen haben Angst davor. Der Teufel läuft weg. Das Zeigen der Vulva rettet die Welt.”

Dieses kraftvolle Bild des weiblichen Genitales ist leider nicht in unserer Vorstellung verankert. Zwar scheint es, dass Nacktheit kein Tabu mehr ist, doch ist die Abbildung des weiblichen Geschlechts nach wie vor irritierend und mit vielfältigen Verboten belegt. Jahrzehnte der Retusche in den Medien, Anti-Pornografiekampagnen und Abbildungsverbote führen zu einem öffentlichen Bild der Vulva, das wenig mit ihrer Realität zu tun hat. Es herrscht das „Schönheitsideal der Unsichtbarkeit“.

Es geht um die Repräsentation und die Modellierungen des weiblichen Genitales, anatomische Irrtümer, Zensur, Beschneidung durch Photoshop und Laserskalpelle sowie die Schönheit und Einzigartigkeit des weiblichen Wollustorgans.

In ihrem Dokumentarfilm gelingt es Claudia Richarz und Ulrike Zimmermann, dem pikanten und stellenweise todtraurigen Thema auch komische Seiten abzugewinnen – und die Vielfalt weiblicher Körper zu feiern.

Wir freuen uns auf die anschließende Diskussion !

Eintritt: Spende

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Kuba heute – Persönliche Erfahrungen auf der Insel

MafiaParadies10_Wandbild_Revolein Fotobericht von Hans-Peter Weymar

wir laden ein (natürlich gibt’s wie immer auch Wein, Wasser, Bier.. und Salzstangen) zum
Donnerstag, den 18. August, 20 Uhr
ins mpz: Sternstraße 4, 1.Stock im Laubengang

Vor drei Jahren haben wir den Dokumentarfilm „Das Mafia-Paradies – Kuba vor der Revolution 1959″  von Bernhard Pfletschinger und Hans-Peter Weymar  gezeigt.
Die US-amerikanische Mafia hielt in den 50iger Jahren gemeinsam mit Diktator Batista die Insel im Würgegriff – und erst die Rebellen bereiteten dem üblen Treiben ein Ende.

Nach über 50 Jahren von Boykott und Blockade nähern sich die USA und Kuba jetzt wieder an.
Der Filmemacher Hans-Peter Weymar lebt seit zwei Jahren auf Kuba und ist im Moment zu Besuch in Hamburg. Er zeigt Fotos und berichtet von seinen persönlichen Erfahrungen über das heutige Kuba, das Leben dort und die Veränderungen.

In der anschließenden Diskussion gibt es die Möglichkeit Eindrücke zu vertiefen und Erfahrungen auszutauschen.

Eintritt frei, Spende erwünscht

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„…und ich weiß, warum ich hier stehe.“

cover_1ich weiß warum ich hier stehe_Seite_1_Bild_0001 KopieFC St. Pauli und seine Fans
mpz, Millerntor Roar und Fans 1991 / 90 Min /

wir laden ein zur ersten Veranstaltung an unserem neuen Ort: Sternstraße 4, 1.Stock im Laubengang:
Dienstag, den 5. Juli, 20 Uhr.

Wir zeigen den Film im Rahmen der Altonale, wie immer bei Wasser, Bier, Wein und Salzstangen mit anschließendem Gespräch mit Filmemacher und Fan Stefan Corinth.

Tränen liefen über die Gesichter von Spielern und Fans, als der FC St. Pauli am 29. Juni 1991 beim Relegationsspiel gegen die Stuttgarter Kickers mit 3:1 unterlag und den bitteren Weg in die Zweitklassigkeit antreten musste. Drei Jahre lang wurde am Millerntor zuvor Bundesliga gelebt, gespielt und gefeiert, wie in keinem anderen Stadion. Die einmalige Zuschauerstruktur verhalf dem FC St. Pauli zu den besten Fans der Liga, die in jedem Stadion gerne gesehen wurden.

Der Film zeigt Erfolge und Niederlagen bei Heim- und Auswärtsspiele in der Spielzeit 1990/91 sowie die Sonnen- und Schattenseiten des bezahlten Fußballs aus der Sicht der Fans vor 25 Jahren. Das Zeitdokument ist eine Mischung aus den damaligen Gefühlen der Fans sowie Kritik an den nach wie vor bestehenden Verhältnissen im Profifußball und – nicht zuletzt eine immer noch währende Liebeserklärung an den FC St. Pauli, der für seine Fans auch ein viertel Jahrhundert später noch immer viel mehr ist als nur ein Fußballverein.

Eintritt: 4 €

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