{"id":48,"date":"2010-12-13T15:32:41","date_gmt":"2010-12-13T15:32:41","guid":{"rendered":"http:\/\/mpz-hamburg.de.w020b5ec.kasserver.com\/neu\/?page_id=48"},"modified":"2017-06-18T15:14:24","modified_gmt":"2017-06-18T15:14:24","slug":"projekte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mpz-hamburg.de\/neu\/projekte\/","title":{"rendered":"projekte"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/mpz-hamburg.de.w020b5ec.kasserver.com\/neu\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/BerlinDemoIMG_1125_2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1805\" src=\"http:\/\/mpz-hamburg.de.w020b5ec.kasserver.com\/neu\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/BerlinDemoIMG_1125_2-300x255.jpg\" alt=\"BerlinDemoIMG_1125_2\" width=\"300\" height=\"255\" srcset=\"https:\/\/mpz-hamburg.de\/neu\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/BerlinDemoIMG_1125_2-300x255.jpg 300w, https:\/\/mpz-hamburg.de\/neu\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/BerlinDemoIMG_1125_2.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Die praktische Medienarbeit erfolgt meist in\u00a0Form von kurz- oder langfristigen Projekten von mpz-Arbeitsgruppen oder einzelner\u00a0mpz-MitarbeiterInnen. Die daraus entstandenen Videofilme sind unter <a href=\"http:\/\/mpz-hamburg.de.w020b5ec.kasserver.com\/mpz-filme\/\">mpz-filme<\/a>\u00a0jeweils unter den Archivbereichen\u00a0aufgelistet.\u00a0Zwei\u00a0Beispiele f\u00fcr k\u00fcrzere Filme bzw Projekte: <a href=\"https:\/\/vimeo.com\/164670299\">&#8222;So geht Streik im Krankenhaus&#8220;<\/a>\u00a0und zum Widerstand\u00a0gegen Fracking<a href=\"https:\/\/vimeo.com\/98473374\">\u00a0(Bsp: Film zur Demo in Saal)<\/a><br \/>\nWeitere Beispiele aus der Projektpraxis &#8211; konkrete Medienprojekte, erschienene Publikationen und Informationen \/ Dokumentationen von Ausstellungen veranschaulichen die\u00a0Medienarbeit des mpz<strong>:<\/strong><\/p>\n<p><strong>Umwelt<\/strong><br \/>\nMit der Umwelt- und Anti-Akw-Bewegung Mitte der 1970er Jahre enstanden im mpz eine Reihe von Videofilmen, die eine gro\u00dfe Verbreitung fanden. Die Brokdorf- und Gorlebenfilme dokumentieren die damaligen Proteste gegen Atomkraftwerke sowie die Diffamierung und Einsch\u00fcchterung der Atomkraftwerkgegner durch Medien und polizeiliche Gewalt.<\/p>\n<p>Mehrere Videofilme beschreiben die langfristigen Folgen der Industrieansiedlung im Unterelberaum. In Zusammenarbeit mit Fischern aus\u00a0 Altenwerder entstand eine Videoprojekt \u00fcber die Arbeit der letzten Elbfischer. In Zusammen mit der Initiative &#8222;Rettet die Elbe&#8220; wurden die Veranstaltungen und Aktionen von Umweltaktivisten auf einer Fahrt mit Kuttern und Segelbooten von Gorleben bis Cuxhaven mit Video dokumentiert.<\/p>\n<p>Auch entstand &#8222;Segeln und Kegeln &#8211; Eine Reise zu den Heiligen am Damm&#8220;. Gezeigt wird eine Kunstaktion w\u00e4hrend des G8-Gipfels in Heiligendamm. Auf Einladung der &#8222;Gesellschaft f\u00fcr Operative Kunst&#8220; versammelten sich K\u00fcnstler auf einem gecharterten Segelschiff und f\u00fchrten verschiedene Kunstaktionen durch.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-872\" title=\"mpz Projekte: Hof Dannwisch\" src=\"http:\/\/mpz-hamburg.de.w020b5ec.kasserver.com\/neu\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/mpz_archiv_umwelt.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" \/>Das Projekt &#8222;Hof Dannwisch&#8220; dokumentiert die Umstellung eines herk\u00f6mmlichen\u00a0 Landwirtschaftsbetriebes auf die biologisch-dynamische Wirtschaftsweise, thematisiert die R\u00fcckschl\u00e4ge und die Erfolge beim Weg vom Familienbetrieb zur gemeinsamen Bewirtschaftung des Hofes durch eine Betriebsgemeinschaft bis hin zur \u00dcbereignung an einen gemeinn\u00fctzigen Verein. <a title=\"F\u00fcr die Zukunft leben + Ein Ort voller Leben\" href=\"http:\/\/mpz-hamburg.de.w020b5ec.kasserver.com\/bestellen\/fuer-die-zukunft-leben-ein-ort-voller-leben\/\"><br \/>\n<\/a><\/p>\n<p><strong>Arbeitswelt<\/strong><br \/>\nAktuelle Beispiele mit kurzen Der Bereich Arbeitswelt geh\u00f6rte schon fr\u00fch zu einem Arbeits- und Projektschwerpunkt im mpz. 1974 und 1975 entstanden in Zusammenarbeit mit Betriebs- und Gewerkschaftsgruppen Videodokumentationen \u00fcber die Arbeits- und Tarifk\u00e4mpfe im \u00d6ffentlichen Dienst, bei der Post und im Hamburger Hafen. Anl\u00e4\u00dflich des Hamburger Hafenarbeiterstreiks 1978 entstand die Hafengruppe im mpz, die \u00fcber viele Jahre hinweg in Zusammenarbeit mit Kollegen und Kolleginnen aus dem Hamburger Hafen und der PIS-Gruppe (Nein zu Personalinformationssystemen) zahlreiche Videofilme, Austellungen und Brosch\u00fcren herstellte, politische und kulturelle Veranstaltungen organisierte &#8211; zu aktuellen und historischen Arbeitskonflikten in Hamburg, zur Werftbesetzung bei HDW, zu den Arbeitsbedingungen im Hafen und zur Einf\u00fchrung Neuer Technologien in der Arbeitswelt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-888\" title=\"mpz Projekte: ausstellungsvorbereitung\" src=\"http:\/\/mpz-hamburg.de.w020b5ec.kasserver.com\/neu\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/mpz_ausstellungsvorbereitung.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" \/>&#8222;Der andere Hafen &#8211; Arbeit und Alltag im und rund um den Hafen Hamburg&#8220;- so lautete das Motto eines Kulturwettbewerbs und einer Ausstellung, die das mpz in Zusammenarbeit mit der \u201eAlternative\u201c &#8211; eine Gruppe von Kolleginnen und Kollegen aus dem Hafen &#8211; 1989 im Rahmen des 800. Hafengeburtstages in der Speicherstadt organisiert hatte. Diskussionsveranstaltungen, Videofilmvorf\u00fchrungen und Ausstellungsf\u00fchrungen erg\u00e4nzten die Ausstellung. \u00dcber das Projekt wurde eine ausf\u00fchrliche Fotodokumentation erstellt.<\/p>\n<p>Anl\u00e4\u00dflich einer Veranstaltung der Geschichtswerkstatt Barmbek zum Thema &#8222;Heidenreich &amp; Harbeck &#8211; Aufstieg und Fall einer Barmbeker Werkzeugmaschinenfabrik&#8220; bildete sich im Mai 2000 eine Gruppe von Kollegen und Kolleginnen aus verschiedenen Hamburger Metallbetrieben, um die bei der Veranstaltung aufgeworfenen Fragen weiter zu verfolgen. Als erstes gemeinsames Projekt hatte sich die Gruppe &#8211; zusammen mit Mitarbeitern der Geschichtswerkstatt Barmbek und des mpz &#8211; die Herstellung eines Videofilms vorgenommen, mit dem Ziel, die eigene Geschichte &#8211; die eigenen Erfahrungen und Erlebnisse im Arbeitsleben und in der gewerkschaftlichen Arbeit aufzuarbeiten und anderen zug\u00e4nglich zu machen.\u00a0 Zahlreiche Interviews mit Kollegen und Kolleginnen aus Hamburger Metallbetrieben wurden mit Video aufgezeichnet, historische Fotos und Filme zum Thema gesichtet, Dokumente gesammelt und gemeinsame Ausfl\u00fcge organisiert. Aus den \u00fcber 100 Stunden Videomaterial sind inzwischen f\u00fcnf Videofilme entstanden, die bei verschiedenen Veranstaltungen gezeigt wurden.<\/p>\n<p><strong>Frauen<br \/>\n<\/strong>Seit Ende 2014 gibt es nach Jahren wieder\u00a0eine Frauengruppe im mpz. Wir diskutieren Themen anhand von Filmen aus unserem Archiv und erarbeiten\u00a0Veranstaltungen im Rahmen des mpz-salons. Zur Zeit arbeiten 2 von uns\u00a0an einem Film zu 20 Jahren Arbeit und Erfahrungen der FrauenGeschichtsWerkstatt im Industriemuseum Elmshorn (zusammen mit der FrauenGeschichtsWerkstatt).<br \/>\nIn der letzten Zeit entstand ein Film zusammen mit der FrauenFreiluftGalerie Hamburg \u00fcber die Entstehung eines Wandbildes am Hamburger Hafen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/mpz-hamburg.de.w020b5ec.kasserver.com\/neu\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/mpzFrauengruppe31.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-1809\" src=\"http:\/\/mpz-hamburg.de.w020b5ec.kasserver.com\/neu\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/mpzFrauengruppe31-300x234.jpg\" alt=\"mpzFrauengruppe31\" width=\"300\" height=\"234\" srcset=\"https:\/\/mpz-hamburg.de\/neu\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/mpzFrauengruppe31-300x234.jpg 300w, https:\/\/mpz-hamburg.de\/neu\/wp-content\/uploads\/2010\/12\/mpzFrauengruppe31.jpg 640w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Vor Jahren gab es \u00fcber eine lange Zeit ebenfalls eine Frauengruppe. Zu deren Aktivit\u00e4ten geh\u00f6rten &#8211; neben der Arbeit in der\u00a0Frauengruppe und einem Frauentagesdienst &#8211; verschiedene eigene Videofilme (z.B. zum Thema \u00a7 218, \u00fcber das Frauenprojekt BAFF u.a.) sowie Veranstaltungen auf mehreren Hamburger Frauenwochen. Lange Zeit standen die Organisierung von Filmreihen im Mittelpunkt, die \u00a0in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Frauen im Museum der Arbeit und von einer Frauengruppe im mpz durchgef\u00fchrt wurden.<\/p>\n<p><strong>Kindheit\/Jugend, Ausbildung<\/strong><br \/>\nMedienp\u00e4dagogische Projekte mit Kindern und Jugendlichen bildeten in der ersten Zeit einen der Schwerpunkte im mpz. Anfangs waren viele mpz-ler*innen angehende Lehrer*nnen. Im Rahmen von Unterrichtseinheiten und Projektwochen entstanden mehrere medienpraktische Projekte, bei denen Sch\u00fcler*innen das Medium Video zur Herstellung von Informationssendungen\/Schulwochenschauen einsetzten. Mehrere Videofilme thematisierten die schulpolitischen Auseinandersetzungen um die Gesamtschule,\u00a0 Lehrerarbeitslosigkeit und die Einf\u00fchrung von Computern im Schulbereich.<br \/>\nIn den letzten Jahren begleiteten wir mehrere Zeitzeugenprojekte, in denen sich Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit Verfolgung und Widerstand w\u00e4hrend der NS-Diktatur auseinandersetzten.<br \/>\nIm au\u00dferschulischen Bereich initierten wir in Jugendinitiativen\/Jugendzentren die Bildung von Mediengruppen, die die Forderungen nach Finanzierung von R\u00e4umen und einer selbstbestimmten Jugendarbeit im Stadtteil dokumentierten und filmisch unterst\u00fctzten. In Zusammenarbeit mit der Elterninitiative &#8222;Kinderhaus Heinrichstra\u00dfe&#8220; entstanden mehrere Projekte, die die \u00d6ffentlichkeitsarbeit der Initiative beim Aufbau einer alternativen Kindertagesst\u00e4tte und die p\u00e4dagogische Arbeit der ErzieherInnen mit\u00a0 den Kindern unterst\u00fctzten.<\/p>\n<p><strong>Stadtteil<\/strong><br \/>\nDas Spektrum der mpz-Projekte im Bereich Stadtteil reicht von kurzen Berichten \u00fcber die Arbeit von Mieter- und Stadtteilinitiativen, \u00fcber l\u00e4ngere Dokumentationen von Haus- und Wohnungsbesetzungen, bis hin zu geschichtlich orientierten Stadtteilerkundungen.<br \/>\nIm Laufe der Auseinandersetzungen um die besetzten H\u00e4user in der Hafenstra\u00dfe entstanden zum Beispiel in den 1980er\/90er Jahren zusammen mit den dortigen Bewohner*innen insgesamt sieben Videofilme, die die Geschichte des Konfliktes, den Lebensalltag und Widerstand der Hafenstra\u00dfe-BewohnerInnen dokumentieren.<br \/>\nGemeinsam mit dem St. Pauli Fu\u00dfballfanclub &#8222;Millerntor Roar!&#8220; entstand 1991 ein Videofilm, der das gesellschaftliche Massenph\u00e4nomen &#8222;Fu\u00dfball&#8220; mit all seinen Begleiterscheinungen (Profisport, Gewalt, Rassismus) sowie das Besondere des Fu\u00dfballvereins FC St. Pauli und seiner Fans zum Thema machte.<br \/>\nIm Februar 1999 fand in Hamburg ein Aktionstag gegen Rassismus, Sicherheitswahn und staatliche Drogenpolitik statt. In diesem Zusammenhang entstand in Zusammenarbeit mit der Filmgruppe des Vorbereitungskreises und der Gruppe Demontage ein Videofilm (&#8222;Kippt das Schanzenviertel&#8220;), der die Aktionen und die Entwicklung im Schanzenviertel in den sp\u00e4ten 1990er Jahren dokumentiert.<br \/>\nIn j\u00fcngerer Zeit entstanden in Kooperation mit Hamburger Geschichtswerkst\u00e4tten mehrere Videofilme zur Stadtteilgeschichte, insbesondere in Hamburg-Barmbek.<\/p>\n<p><strong>Soziales<\/strong><br \/>\nIm Rahmen eines Medienprojektes mit Obdachlosen und Sozialarbeitern entstanden Ende der 1970er Jahre mehrere Videofilme zum Thema Obdachlosigkeit. In Zusammenarbeit mit dem &#8222;Stay Alive Drob-In&#8220; in St. Pauli entstand 1992 ein Videofilm zum Thema Drogenkonsum, in dem Drogenabh\u00e4ngige ihre Situation schildern, MitarbeiterInnen von Drogeneinrichtungen zu Wort kommen und die Arbeit einer Schweizer Fixerstube in Basel vorgestellt wird.<br \/>\nIm Rahmen der \u00d6ffentlichkeitsarbeit der Nachbarschaftsinitiative Lippmannstra\u00dfe in Hamburg entstand 1995 ein Videofilm \u00fcber eine \u00f6ffentliche Begehung des Schanzenviertels, bei der die Initiative auf die allgegenw\u00e4rtige Pr\u00e4senz von Barrieren f\u00fcr Rollstuhlfahrer*innen, alte Menschen und Menschen mit Kinderwagen hinwies und sich f\u00fcr ein Zusammenleben ohne Ausgrenzung einsetzte.<\/p>\n<p><strong>Internationales<\/strong><br \/>\nDie Organisierung, \u00dcbersetzung und Verbreitung von Videofilmen aus anderen L\u00e4ndern, insbesondere aus Lateinamerika (Nicaragua, El Salvador, Kuba) entwickelte sich seit den 1980er Jahren ebenfalls zu einem Projektschwerpunkt im mpz.<br \/>\nIn Kooperation mit dem Medien- und Dokumentationszentrum EL Salvador entstanden auch eigene\u00a0 Videofilme, die die Erfahrungen der Menschen mit Krieg und Repression in diesen L\u00e4ndern schildern, aber auch Ans\u00e4tze und Perspektiven des Widerstandes aufzeigen, z.B. im Rahmen von Befreiungsbewegungen und in Form von Basisorganisationen.<br \/>\nAnl\u00e4\u00dflich der geplanten Auslieferung des spanischen Staatsb\u00fcrgers Benjamin Ramos Vega, der 1995 in Berlin festgenommen worden war, weil er in Spanien wegen Unterst\u00fctzung der baskischen Befreiungsorganisation ETA angeklagt wurde, entstand ein Videofilm, der die Hintergr\u00fcnde und den Fall von Benjamin Ramos Vega dokumentierte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die praktische Medienarbeit erfolgt meist in\u00a0Form von kurz- oder langfristigen Projekten von mpz-Arbeitsgruppen oder einzelner\u00a0mpz-MitarbeiterInnen. 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