{"id":1242,"date":"2012-11-25T16:57:04","date_gmt":"2012-11-25T16:57:04","guid":{"rendered":"http:\/\/mpz-hamburg.de.w020b5ec.kasserver.com\/?p=1242"},"modified":"2012-11-25T16:57:04","modified_gmt":"2012-11-25T16:57:04","slug":"mpz-salon-filme-zu-hausbesetzungen-im-west-berlin-den-1980ern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mpz-hamburg.de\/neu\/mpz-salon-filme-zu-hausbesetzungen-im-west-berlin-den-1980ern\/","title":{"rendered":"mpz-salon: Filme zu Hausbesetzungen im West-Berlin den 1980ern"},"content":{"rendered":"<p>Im Rahmen unserer <strong>Veranstaltungsreihe mpz-salon<\/strong> laden wir am <strong>6. Dezember 2012 ab 19:30 Uhr<\/strong> in unserem R\u00e4umlichkeiten ein zu einem <strong>Filmabend &#8222;Hausbesetzungen im West-Berlin der 1980ern&#8220;<\/strong>. Wir zeigen zwei Filme: &#8222;Lieber instandbesetzen als kaputtbesitzen&#8220; und &#8222;Kubat-Dreieck&#8220;:<\/p>\n<p><strong>Lieber instandbesetzen als kaputtbesitzen<\/strong> (BRD 1981, 43 min., s\/w, unknown)<br \/>\n1981 ist die West-Berliner wie die bundesdeutsche <a title=\"Weiter zum Wikipedia-Artikel &quot;Hausbesetzung&quot;\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Hausbesetzung\" target=\"_blank\">HausbesetzerInnenbewegung<\/a> allgemein auf einem H\u00f6hepunkt. Allein im Stadtteil Kreuzberg sind etwa 80 H\u00e4user besetzt. In ganz West-Berlin sind es 169. Wir bekommen Einblicke in das Leben der BesetzerInnen, in die Sicht der Nachbarn, und sehen, wie Probleme unterschiedlicher Lebensweisen angegangen und zum Teil auch gel\u00f6st werden, wie Netzwerke gebildet werden, um die H\u00e4user bewohnbar zu erhalten und gemeinsame Formen des Lebens zu entwickeln. W\u00e4hrend der Senat vordergr\u00fcndig um eine &#8222;politische L\u00f6sungen&#8220; bem\u00fcht ist, werden die H\u00e4user nach und nach brachial ger\u00e4umt und sofort abgerissen. Die BesetzerInnen werden verhaftet und insb. mit dem \u00a7129a (&#8222;Bildung einer kriminellen Vereinigung&#8220;)\u00a0kriminalisiert. Es kommt zu gro\u00dfen Demonstrationen und einer breiten Solidarit\u00e4tswelle mit den Verhafteten. Bei einer R\u00e4umungsaktion wird fast der gesamte Besetzerrat, in dem sich die einzelnen H\u00e4user zusammengeschlossen haben, verhaftet. Eine L\u00f6sung scheint nicht mehr in Sicht. Das Fazit der HausbesetzerInnen von damals gilt heute genauso: Heute H\u00e4userkampf, morgen Haft. Das eine macht uns Mut, das andere nimmt uns Kraft.<\/p>\n<p><strong>Kubat-Dreieck<\/strong> (BRD 1988, 45 min., <a title=\"Website autofocus Videowerkstatt e.V.\" href=\"https:\/\/www.videowerkstatt.de\/\" target=\"_blank\">Autofocus Videowerkstatt<\/a>)<br \/>\nWir befinden uns im Jahre 1988 n.Chr.. Ganz Westberlin ist von der Obrigkeit besetzt&#8230; Ganz West-Berlin? Nein! Ein von unbeugsamen Kubaxen bev\u00f6lkertes Dorf h\u00f6rt nicht auf, Widerstand zu leisten. Nat\u00fcrlich geht es auch um die Verhinderung des Baus der sog. Westtangente, die sechsspurig durch eines der letzten innerst\u00e4dtischen Biotope f\u00fchren soll, aber in erster Linie verteidigen die tapferen KubaxInnen einen Freiraum, in dem sie ihre Vorstellungen von einem selbstbestimmten Leben ausprobieren wollen. Das kann die Obrigkeit nat\u00fcrlich nicht zulassen, aber da ihre Polizeikr\u00e4fte das Gel\u00e4nde nicht betreten d\u00fcrfen &#8211; es geh\u00f6rt noch, obwohl auf der westlichen Seite der Mauer gelegen, zum Staatsgebiet der DDR &#8211; versuchen sie, es von der Umwelt abzuschneiden und von au\u00dfen mit b\u00f6sen Verleumdungen, massivem Wasserwerfereinsatz und im Tr\u00e4nengasnebel zu st\u00f6ren. Doch das Dorf gibt nicht auf, wehrt sich erbittert und schl\u00e4gt zur\u00fcck. Erst als das Gebiet nach sechs Wochen an die hiesige Staatsgewalt \u00fcbergeht, kann die Staatsmacht das Gel\u00e4nde hemmungslos plattwalzen. Doch die \u00fcber 200 KubaxInnen sind gewitzt, sie lassen sich nicht so leicht fangen. In Ermangelung eines Zaubertrankes tun sie das Unw\u00e4gbare: Sie retten sich durch einen gewagten Sprung \u00fcber die Mauer in den Osten.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Eintritt zur Filmvorf\u00fchrung erbitten wir eine Spende.<\/p>\n<p><strong>Informationen zu unseren Veranstaltungen:<\/strong> Wir informieren und laden gerne zu unseren aktuellen mpz-Veranstaltungen per RSS-Feed oder per eMail ein. Wer in den eMail-Verteiler will, sende bitte eine entsprechende eMail an uns: <a title=\"eMail-Kontakt zum Medienp\u00e4dagogik Zentrum Hamburg e. V.\" href=\"mailto:info@mpz-hamburg.de\">info@mpz-hamburg.de<\/a><\/p>\n<p><strong>Das mpz unterst\u00fctzen:<\/strong> Das mpz \u2013 Medienp\u00e4dagogik Zentrum Hamburg e.V. ist ein selbstorganisiertes unabh\u00e4ngiges alternatives Medienzentrum seit 1973. Im mpz werden u. a. Videofilme produziert, archiviert, diskutiert und verliehen. Wir finanzieren uns fast ausschlie\u00dflich durch <a title=\"spenden\" href=\"http:\/\/mpz-hamburg.de.w020b5ec.kasserver.com\/?page_id=372\">Mitgliedsbeitr\u00e4ge und Spenden<\/a>. Darum sind Spenden dringend erw\u00fcnscht: WIR FREUEN UNS \u00dcBER UND BRAUCHEN DRINGEND SPENDEN!<br \/>\nUnser Konto: mpz hamburg eV, Kto.Nr.: 43 73 208, BLZ 200 100 20<\/p>\n<p>Am meisten freuen wir uns \u00fcber regelm\u00e4\u00dfige F\u00f6rderbeitr\u00e4ge auch kleiner Summen. Ab 7,50 Euro\/Monat bedanken wir uns mit der kostenlosen privaten Nutzung unseres <a title=\"archiv \/ verleih\" href=\"http:\/\/mpz-hamburg.de.w020b5ec.kasserver.com\/neu\/?page_id=19\">Archivs<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe mpz-salon laden wir am 6. Dezember 2012 ab 19:30 Uhr in unserem R\u00e4umlichkeiten ein zu einem Filmabend &#8222;Hausbesetzungen im West-Berlin der 1980ern&#8220;. 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