{"id":1281,"date":"2013-03-03T12:49:49","date_gmt":"2013-03-03T12:49:49","guid":{"rendered":"http:\/\/mpz-hamburg.de.w020b5ec.kasserver.com\/?p=1281"},"modified":"2013-03-04T16:30:45","modified_gmt":"2013-03-04T16:30:45","slug":"mpz-salon-mit-einem-lacheln-auf-den-lippen-eine-hausarbeiterin-ohne-papiere-zieht-vors-arbeitsgericht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mpz-hamburg.de\/neu\/mpz-salon-mit-einem-lacheln-auf-den-lippen-eine-hausarbeiterin-ohne-papiere-zieht-vors-arbeitsgericht\/","title":{"rendered":"mpz-salon: Mit einem L\u00e4cheln auf den Lippen &#8211; Leben in der Illegalit\u00e4t in Hamburg"},"content":{"rendered":"<p>Am 8. M\u00e4rz ist der Internationale Frauentag. Im Rahmen unserer <strong>Veranstaltungsreihe mpz-salon<\/strong> wollen wir aus diesem Anlass ein Thema in den Vordergrund stellen, dass in Politik und sozialer Bewegung oft untergeht und zeigen am <strong>Donnerstag, den 21. M\u00e4rz 2013, um 19:30 Uhr<\/strong> den<strong> Dokumentarfilm:<\/strong> <strong>&#8222;Mit einem L\u00e4cheln auf den Lippen &#8211; Eine Hausarbeiterin ohne Papiere zieht vors Arbeitsgericht&#8220;<\/strong> von Anne Frisius in Zusammenarbeit mit Nadja Damm und M\u00f3nica Orjeda (Produktion: <a title=\"Website Kiezfilme\" href=\"https:\/\/www.kiezfilme.de\/\" target=\"_blank\">Kiezfilme<\/a>, Berlin\/Hamburg, 2008, 57 min., sp.\/de. UT).<\/p>\n<p>Sie kam als Au-pair-M\u00e4dchen zu einer reichen Kaufmannsfamilie nach Hamburg und blieb als &#8222;Illegale&#8220; bei der Familie, von der sie als Haushaltshilfe und Kinderm\u00e4dchen 4 Jahre extrem ausgebeutet wurde.<br \/>\nAna S. beschlie\u00dft nach Jahren unterbezahlter Hausarbeit einen angemessenen Arbeitslohn vor Gericht einzuklagen. Dies, obgleich sie als &#8222;illegal&#8220; gilt, weil sie keinen offiziellen Aufenthaltstitel hat. &#8222;Ich dachte, ohne Papiere h\u00e4tte ich keine Chance. Als sie mir sagten, dass ich auch ohne Papiere mein Recht einfordern kann, war das f\u00fcr mich ganz neu. Ich dachte immer, ohne Papiere geht gar nichts. Anfangs war ich sehr nerv\u00f6s. Jetzt nicht mehr, ich bin viel mutiger geworden. Jetzt sage ich, ich verlange nur, was mir geh\u00f6rt. Ich erwarte nicht, dass mir jemand etwas schenkt. Ich verlange nur, was mir zusteht. Es ist der Lohn f\u00fcr meine Arbeit, die ich bereits geleistet habe.&#8220;<br \/>\nMit Unterst\u00fctzung eines Netzwerkes von Organisationen und AktivistInnen und der Gewerkschaft ver.di erstreitet sie vor dem Arbeitsgericht einen Teil des Lohnes, den der Arbeitsgeber verweigert hatte.<br \/>\nDass verschiedene antirassistische Gruppen, Initiativen und Organisationen in Zusammenarbeit mit der Gewerkschaft in Hamburg den Fall gemeinsam unterst\u00fctzt haben, und sie zudem eine regul\u00e4re arbeitsrechtliche Anlaufstelle f\u00fcr undokumentierte Arbeiter\/innen aufgebaut haben, ist ein ermutigender Anfang.<\/p>\n<p>M\u00f3nica Orjeda, die an dem Film mitgearbeitet hat, wird dabei sein. Sie arbeitet als Sozialberaterin bei dem Verbund f\u00fcr interkulturelle Kommunikation<a title=\"Website verikom \u2013 Verbund f\u00fcr interkulturelle Kommunikation und Bildung e.V.\" href=\"https:\/\/www.verikom.de\/\" target=\"_blank\"> verikom e.V.<\/a> (i.bera und IZ) und leitet dort die &#8222;Ambulante Beratung f\u00fcr Migrantinnen mit ungekl\u00e4rtem Aufenthaltsstatus&#8220;. Sie berichtet \u00fcber weitere Erfahrungen von &#8222;Illegalen&#8220; in Hamburg. Zu Fragen wie &#8222;Hat sich etwas ver\u00e4ndert in den letzten Jahren oder \u00e4hneln und gleichen sich die Vorkommnisse?&#8220; oder &#8222;Was ist zu tun?&#8220; wollen wir gerne im Anschluss an den Film diskutieren.<\/p>\n<p>Informationen zu unseren Veranstaltungen: Wir informieren und laden gerne zu unseren aktuellen mpz-Veranstaltungen per RSS-Feed oder per eMail ein. Wer in den eMail-Verteiler will, sende bitte eine entsprechende eMail an uns: <a title=\"eMail-Kontakt zum Medienp\u00e4dagogik Zentrum Hamburg e. V.\" href=\"mailto:info@mpz-hamburg.de\">info@mpz-hamburg.de<\/a><\/p>\n<p>Das mpz unterst\u00fctzen: Das mpz \u2013 Medienp\u00e4dagogik Zentrum Hamburg e.V. ist ein selbstorganisiertes unabh\u00e4ngiges alternatives Medienzentrum seit 1973. Im mpz werden u. a. Videofilme produziert, archiviert, diskutiert und verliehen. Wir finanzieren uns fast ausschlie\u00dflich durch <a title=\"spenden\" href=\"http:\/\/mpz-hamburg.de.w020b5ec.kasserver.com\/?page_id=372\">Mitgliedsbeitr\u00e4ge und Spenden<\/a>. Darum sind Spenden dringend erw\u00fcnscht: WIR FREUEN UNS \u00dcBER UND BRAUCHEN DRINGEND SPENDEN!<br \/>\nUnser Konto: mpz hamburg eV, Kto.Nr.: 43 73 208, BLZ 200 100 20<\/p>\n<p>Am meisten freuen wir uns \u00fcber regelm\u00e4\u00dfige F\u00f6rderbeitr\u00e4ge auch kleiner Summen. Ab 7,50 Euro\/Monat bedanken wir uns mit der kostenlosen privaten Nutzung unseres <a title=\"archiv \/ verleih\" href=\"http:\/\/mpz-hamburg.de.w020b5ec.kasserver.com\/neu\/?page_id=19\">Archivs<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 8. M\u00e4rz ist der Internationale Frauentag. Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe mpz-salon wollen wir aus diesem Anlass ein Thema in den Vordergrund stellen, dass in Politik und sozialer Bewegung oft untergeht und zeigen am Donnerstag, den 21. 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