Der Kampf um die besetzten Häuser

Hafenstraße 1981 bis 94
Remix aus Filmen von mpz und Hafenstraße / mpz 2004 / 95 Min. / 4:3

Donnerstag, 23. Juni 2022, 19 Uhr im Rahmen der Ausstellung ‚Chiffren einer Stadt – Fotografien von Hans Meyer-Veden‘ im Jenisch Haus wird der Film im Altonaer Museum im Galionsfigurensaal mit anschließendem Gespräch gezeigt.

Zu Gast: Simone Borgstede, Hafenstraßenbewohnerin, Stefan Corinth, Filmemacher, Uwe Ahlborn, Filmemacher und ehemaliger Bewohner.

Im Laufe der Auseinandersetzungen um die besetzten Häuser in der Hafenstraße entstanden, zusammen mit dortigen Bewohner*nnen, insgesamt sieben Bewegungsvideos, die die Geschichte des Konfliktes, den Kampf um die Häuser und auch Blicke in den Lebensalltag dokumentieren.
In dem Remix sind Ausschnitte aus den Filmen:
Terrible Houses in Danger (1985)
Irgendwie, irgendwo, irgendwann (1988)
Polizeiüberfall (1989)
Selbst das kleinste Licht durchbricht die Dunkelheit (1990)
St. Pauli – Hafenstrasse Nr.7 (1994)
und dem Film von mpz und Millerntor Roar
„…und ich weiß warum ich hier stehe“– St. Pauli Fan-Club 1991

Altonaer Museum, Museumsstraße 23, Hamburg Altona

Informationen zu unseren Veranstaltungen: Wir informieren und laden gerne zu unseren aktuellen mpz-Veranstaltungen per eMail ein. Wer in den eMail-Verteiler will, sende bitte eine entsprechende eMail an uns: info@mpz-hamburg.de

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‚Lagerhaus G‘

endlich laden wir wieder ein ins mpz zum nächsten mpz-salon am
Donnerstag, 16. Juni 2022 um 19:30 Uhr

Zu Gast: Filmemacher Markus Fiedler

Lagerhaus G‘
von Markus Fiedler, 2022, 102 min.

Zwischen der Hamburger Hafencity und der Veddel liegt der kleine Grasbrook. Hier treffen altes Hafengebiet und große Pläne von Stadt und Investor*innen aufeinander. Mittendrin: das Lagerhaus G am Dessauer Ufer. Der Speicher wurde 1903 erbaut, hier lagerte einst Reemtsma Tabak und während des Zweiten Weltkriegs war er Außenlager des KZ Neuengamme, in dem italienische Militärinternierte und Jüdinnen für Zwangsarbeit im Hafen untergebracht waren.

Der persönliche Kontakt zum langjährigen Besitzer des Lagerhauses ist Ausgangspunkt für den Filmemacher, um auf Spurensuche nach Geschichte und Gegenwart des Speichers zu gehen. Zeitzeuginnen und Historiker werfen einen Blick auf die im Hafen unsichtbare Geshichte der Zwangsarbeit. Der Publizist und Mäzen Jan Philipp Reemtsma und die Aktivitäten der „Initiative Dessauer Ufer“ reflektieren die Frage, ob – und wenn ja wie – in einem solchen Planungsgebiet würdiges Gedenken möglich ist. Dabei wird deutlich, wie weitreichend die stadtpolitischen und gesellschaftlichen Dimensionen sind. (dokfilmwoche) Trailer   

Eintritt: Spende erwünscht

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‚…nicht nur Galionsfigur – Frauenarbeit im Hamburger Hafen‘



Sonntag, 12. Juni 2022, 11 Uhr im Altonaer Museum im Galionsfigurensaal



Im Rahmen des Filmprogramms der Austellung Close-up. Hamburger Film- und Kinogeschichten im Altonaer Museum wird unser Film ‚…nicht nur Galionsfigur – Frauenarbeit im Hamburger Hafen‘ gezeigt

Zu Gast: Sonja Petersen, Betriebsrätin HHLA, Ulrike Gay, mpz und Hildegund Schuster, Frauenfreiluftgalerie
Moderation: Anna Grabo, Mitkuratorin „Close-up. Hamburger Film- und Kinogeschichten”

‚…nicht nur Galionsfigur – Frauenarbeit im Hamburger Hafen‘
von mpz + Frauenarbeitskreis im Museum der Arbeit, Ulrike Gay, Sabine von Kessel, Elisabeth von Dücker 1991, 53 min.

Frauen im Hamburger Hafen. Es gab und gibt sie wirklich, auch wenn sie bisher kaum wahrgenommen wurden. Der Film zeigt am Beispiel von vier Arbeitsplätzen einen kleinen Ausschnitt der Frauenarbeit im Hafen: Kranfahrerin, Putzfrauen, Fischarbeiterinnen, Sekre­tärin.
Es ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem Leben der Frauen, denn: acht bis zehn Minuten können keinem Frauenleben gerecht werden. Wir konnten sie nicht alle zeigen, all die Frauen, ohne die im Hafen nichts läuft: die Frauen in den EDV-Abteilungen, in Kantinen, im LKW, die Prostituierten, die Schwei­ßerinnen, die Funkerinnen, die (Ehe-)Frauen von Ha­fen- und  Werftarbeitern, die Binnenschifferinnen … aber wir zeigen einen Einblick in die Frauenarbeit im Hafen. mehr..

Altonaer Museum, Museumsstraße 23, Hamburg Altona

Eintritt: Spende erwünscht

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„So kommt ihr an uns nicht vorbei…!“- vier Tage Streik im Hamburger Hafen

Im Rahmen des Filmprogramms der Austellung Close-up. Hamburger Film- und Kinogeschichten im Altonaer Museum wird unser Film „So kommt ihr an uns nicht vorbei…! – vier Tage Streik im Hamburger Hafengezeigt am

Montag, 21. Februar 2022, 19:30 Uhr im Kino Metropolis

Zu Gast: Ulrike Gay, mpz und Gerd Müller, mpz und ehemals Mitglied der Gruppe der Alternative der HHLA
Moderation: Anna Grabo, Mitkuratorin „Close-up. Hamburger Film- und Kinogeschichten”

So kommt ihr an uns nicht vorbei…! „- vier Tage Streik im Hamburger Hafen
mpz + Hafenkollegen der Gruppe Alternative der HHLA Februar 1978, Musik: Wolf Biermann, 65 min, s/w,
Am 25. Januar traten über 16.000 Hafenarbeiter in den deutschen Seehäfen in den Streik. In der vorangegangenen Urabstimmung am 19. und 20. Januar hatten 97,12% für Streik gestimmt und den Schlichterspruch abgelehnt.
Der Film zeigt den Verlauf des Streiks aus Sicht der Kollegen, er zeigt, welche Erfahrungen sie während des Streiks gemacht haben, welche Konflikte bei der Organisation des Streiks aufgetreten sind. Und er zeigt auch, wie aktive Medienarbeit im Streik unterstützen und Menschen zusammenbringen kann. mehr:

Als Vorfilm: Der Tag eines unständigen Hafenarbeiters BRD 1966, Leonore Mau und Hubert Fichte, 13 Min., digital
Eine poetische Reportage, die mit den Schwarzweißfotografien von Leonore Mau und einem literarischen Kommentar Hubert Fichtes den Tagesablauf des unständigen, täglich neu nach Anstellung suchenden, Hafenarbeiters Mac schildert.

Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10
Anmeldung erforderlich, 34 23 53, www.metropoliskino.de

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Vier gegen Hitler – Auf den Spuren der Helmuth-Hübener-Gruppe

Am Sonntag, den 30. Januar 2022, um 17 Uhr zeigen wir zusammen mit der VVN im Metropolis Kino den Dokumentarfilm Vier gegen Hitler– auf den Spuren der Helmuth-Hübener-Gruppe, Hamburg 2021, 90 min.

Im Anschluß an den Film stehen die Filmemacher Jürgen Kinter und Gerhard Brockmann (mpz) für ein Gespräch zur Verfügung.

Der Film erinnert an die Hamburger Widerstandsgruppe „Helmuth-Hübener“. Sie hörte in der Nazizeit ausländische Radiosender ab und verteilte in verschiedenen Hamburger Stadtteilen selbst geschriebene Flugblätter, die das Unrecht der Naziherrschaft anprangerten. Durch Verrat am Arbeitsplatz flogen die Aktivitäten der Jugendlichen auf. Mit Hausdurchsuchungen, Verhören und Haft versuchte die Geheime Staatspolizei die Jugendlichen einzuschüchtern.

Im Oktober 1942 wird Helmuth Hübener mit 17 Jahren zum Tode verurteilt und in Berlin-Plötzensee hingerichtet. Die drei anderen Mitglieder der Gruppe, Karl-Heinz Schnibbe, Rudolf Wobbe und Gerhard Düwer, erhielten langjährige Haftstrafen. Nachdem in der Nachkriegszeit nur wenige an die Geschichte der Hamburger Widerstandsgruppe erinnerten, hat in jüngerer Zeit ein Umdenken stattgefunden.

An zahlreichen Orten wird heute in Hamburg und anderswo die Erinnerung an dieses mutige Eintreten für die Gedanken- und Meinungsfreiheit wachgehalten, in Form von Straßen- und Schulbenennungen, Wandbildern, Ausstellungen, Kulturwettbewerben an Schulen, Gedenktafeln, Liedern, Stolpersteinaktionen und Mahnwachen an ehemaligen Haftorten. Der Film dokumentiert die Lebens- und Widerstandsgeschichte der Gruppe, zugleich ist er auch ein aktueller Beitrag zu einer aktiven und kreativen Gedenk- und Erinnerungskultur.

Produktion: mpz und VVN-BdA Hamburg, unterstützt von verschiedenen Kultureinrichtungen, Geschichtswerkstätten, Schulen und Einzelpersonen., 2021, 90 min.

Der Film ist auch auf DVD bei uns zu bekommen. Trailer

Metropolis Kino
Kleine Theaterstraße 10
Anmeldung erforderlich, 3 G Regel
Tel. 34 23 53, www.metropoliskino.de

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