
mpz-salon im Metropolis:
Peggy Parnass – Überstunden an Leben
Sonntag, 4. Mai 2025,
12 Uhr im Metropolis: Ticket buchen
Das Filmportrait gibt einen Einblick in Peggy’s vielfältige Aktivitäten als Gerichtsreporterin, Journalistin, Film- und Theaterschauspielerin, begeisterte Skatspielerin, kämpferische Jüdin, engagiert in der Frauen- und Schwulenbewegung und vieles mehr. Nicht zu vergessen geht es um Liebe, Leidenschaft und Wut, Politik und Kultur.
Viele Jahre lebte Peggy Parnass im Hamburger Stadtteil St. Georg. Ihre Eltern wurden in Treblinka ermordet. 1939 kamen Peggy und ihr Bruder mit einem Kindertransport nach Schweden und überlebten so den Holocaust.
Filmcollage / Jürgen Kinter, Gerhard Brockmann, mpz 2017 / 68′
Ticket buchen : https://www.metropolis-hamburg.de/home?film=2634
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Wer durch die Königsstraße, die Einkaufsmeile Elmshorns geht, ist sich nicht bewußt, dass in den oberen Etagen Elmshorner Geschichte lebt. Da ist eine dort aufgewachsene Mieterin, die sich an Krieg und Nachkriegszeit erinnert und wie sie in der Tanzstunde ihren Mann kennenlernt, ein seit 1946 bis heute dort wohnender Mieter, der das Hochwasser mit bekämpft hat und da ist die Eigentümerin, die sich an den Faschismus erinnert und die keine Vorbehalte hatte, in den 70er Jahren eine Wohnung an eine der ersten Wohngemeinschaften Elmshorns zu vermieten. Deren Mitglieder leben immer noch in Elmshorn, erinnern sich an die Kämpfe gegen das nahegelegene AKWBrokdorf, an lebendiges Wohngemeinschaftsleben. Hier kennt jede*r jede*n, man ist anders, wird aber akzeptiert. Und wohnt mitten im Einkaufsleben, im Kontakt mit den Nachbarn ,über den Geschäften’.