mpz heute im Lichtmeß: Hospitalstraße 6 und Hafenstraße: Terrible Houses in Danger

Im Rahmen der Cinefest – Internationales Festival des deutschen Film-Erbes: Gegen? Öffentlichkeit! Neue Wege im Dokumentarischen: Cinefest Encore:

Freitag, den 28. November 20:00 Uhr im Lichtmeß-Kino, Gaußstraße 25, 22765 Hamburg:
Häuserkampf in Hamburg:
Hospitalstraße 6 / 1980 / die Thede + mpz / 45 Min.
Ein schnelles und aktuelles Band über eine der ersten Hausbesetzungen in Hamburg Anfang der 1980iger Jahre. Nachdem das Haus mehrere Jahre leer stand, wurde es am 27.9.1980 besetzt, einen Tag später von der Polizei geräumt und am übernächsten Tag abgerissen. Das Hamburger Modell.
Terrible Houses in Danger. Hafenstraße Hamburg St. Pauli / 1985 / mpz + Hafenstraße / 45 Min.
Das Agitations- und Selbstdarstellungsvideo der Leute aus der Hafenstraße erzählt die Geschichte der Besetzung von 1981 bis zum Mai 1985. Ziel war es, der drohenden Räumung der Häuser mit Gegenöffentlichkeit zu begegnen und “um zu verbreiten, was wir wirklich wollen und wer wir sind”.

Informationen zu unseren Veranstaltungen: Wir informieren und laden gerne zu unseren aktuellen mpz-Veranstaltungen per RSS-Feed oder per eMail ein. Wer in den eMail-Verteiler will, sende bitte eine entsprechende eMail an uns: info@mpz-hamburg.de

Das mpz unterstützen: Das mpz – Medienpädagogik Zentrum Hamburg e.V. ist ein selbstorganisiertes unabhängiges alternatives Medienzentrum seit 1973. Im mpz werden u. a. Videofilme produziert, archiviert, diskutiert, verliehen und nun auch verkauft. Wir finanzieren uns fast ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Darum sind Spenden dringend erwünscht:
Unser Konto:
mpz hamburg eV, Kto.Nr.: 43 73 208, BLZ 200 100 20
IBAN: DE95 2001 0020 0004 3732 08  BIC: PBNKDEFF
Am meisten freuen wir uns über regelmäßige Förderbeiträge auch kleiner Summen. Ab einem Beitrag von 9,50 Euro/Monat bedanken wir uns mit der kostenlosen privaten Nutzung unseres Archivs.

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„Das ist unser Streik“ 9 Monate Arbeitskampf bei Neupack

Blockade morgens Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe mpz-salon zeigen wir am
Donnerstag, den 11. Dezember 2014, 19:30 Uhr  den Film:
„Das ist unser Streik“ 9 Monate Arbeitskampf bei Neupack von Hajo Rieckmann und Puschki Aalders mit Unterstützung das mpz 2014 / 63 Min.

Hajo Rieckmann, Puschki Aalders und Jemand von den damals Streikenden sind dabei und gespannt auf die an den Film anschließende Diskussion.

Am 1. November 2012 traten 110 Arbeiterinnen und Arbeiter, über die Hälfte der Belegschaft der beiden Werke der Firma Neupack in Hamburg und in Rotenburg an der Wümme, in den Streik für einen Tarifvertrag. Es folgte ein Arbeitskampf, der 9 Monate und 9 Tage dauerte: Auf der einen Seite die Streikenden, auf der anderen Seite die Eigentümerfamilie. Dazwischen die gewerkschaftliche Streikleitung der IG BCE, die mit dem Angebot, sozialpartnerschaftliche Verhältnisse bei Neupack einzuführen, weder auf der einen noch auf der anderen Seite auf Zustimmung stieß.

Während des Streiks sind 260 Stunden Film und Tonaufnahmen entstanden. Das Material stammt zum Teil von den Streikenden selbst, die ihren Streik mit Fotos und Handyaufnahmen dokumentierten, teils von einem Kollegen der Föderation demokratischer Arbeitervereine (DIDF) und teils von uns, zwei Mitgliedern des Solikreises. Aus diesen Dokumenten stellten wir diese filmische Collage zusammen.

Der so entstandene Film dokumentiert die Auseinandersetzungen der Streikenden mit dem Arbeitgeber, mit den Streikbrecherinnen und Streikbrechern, mit der Streikleitung der IGBCE und auch die Diskussionen der Streikenden untereinander über Fragen der Selbstorganisation.

Ausschnitte aus Interviews nach dem Streik und von Diskussionen und Aktionen während des Arbeitskampfes zeigen das prekäre Arbeitsleben bei Neupack, den Streikalltag und die Konflikte mit der gewerkschaftlichen Streikleitung über die demokratische Beteiligung an der Gestaltung des Streiks. Schöne Bilder voll Zuversicht und Solidarität und Momente von Verunsicherung und Zorn prägen den Streik wie den Film.

„Am Ende haben wir unser Ziel nicht erreicht. Es sind sich aber inzwischen alle einig, dass wir gut gekämpft haben, und wenn es soweit ist, werden wir das auch wieder tun.“ (Betriebsratsvorsitzender Murat Güneş)

Eintritt: Spende erwünscht

mehr + Kontakt: www.neupack-film.de   www.facebook.com/neupackfilm
Für die Vorbereitung einer Veranstaltung bitte Kontakt aufnehmen mit mpz: info@mpz-hamburg.de
DVD bestellen: http://mpz-hamburg.de.w020b5ec.kasserver.com/bestellen/das-ist-unser-streik/

 

Informationen zu unseren Veranstaltungen: Wir informieren und laden gerne zu unseren aktuellen mpz-Veranstaltungen per RSS-Feed oder per eMail ein. Wer in den eMail-Verteiler will, sende bitte eine entsprechende eMail an uns: info@mpz-hamburg.de

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Unser Konto:
mpz hamburg eV, Kto.Nr.: 43 73 208, BLZ 200 100 20
IBAN: DE95 2001 0020 0004 3732 08  BIC: PBNKDEFF
Am meisten freuen wir uns über regelmäßige Förderbeiträge auch kleiner Summen. Ab einem Beitrag von 9,50 Euro/Monat bedanken wir uns mit der kostenlosen privaten Nutzung unseres Archivs.

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mpz bei der Cinefest-Tagung: Öffentlichkeit? Gegenöffentlichkeit! Neue Wege im Dokumentarischen

Am Freitag, den 21. November 19:15 Uhr im Metropolis, Kleine Theaterstraße 10, 20354 Hamburg:
feedforward – hamburger medienzentren 1973 bis heute
Im Gespräch zwischen *durbahn (bildwechsel), Ulrike Gay (mpz) und Christian Bau (die thede) entsteht ein Panorama mit filmischen Einblicken in die Arbeiten der Medien-Zentren und -Gruppen in Hamburg in den letzten vier Jahrzehnten.

und am Freitag, den 28. November 20:00 Uhr im Lichtmeß-Kino, Gaußstraße 25, 22765 Hamburg:
Häuserkampf in Hamburg:
Hospitalstraße 6 / 1980 / die Thede + mpz / 45 Min.
Ein schnelles und aktuelles Band über eine der ersten Hausbesetzungen in Hamburg Anfang der 1980iger Jahre. Nachdem das Haus mehrere Jahre leer stand, wurde es am 27.9.1980 besetzt, einen Tag später von der Polizei geräumt und am übernächsten Tag abgerissen. Das Hamburger Modell.
Terrible Houses in Danger. Hafenstraße Hamburg St. Pauli / 1985 / mpz + Hafenstraße / 45 Min.
Das Agitations- und Selbstdarstellungsvideo der Leute aus der Hafenstraße erzählt die Geschichte der Besetzung von 1981 bis zum Mai 1985. Ziel war es, der drohenden Räumung der Häuser mit Gegenöffentlichkeit zu begegnen und „um zu verbreiten, was wir wirklich wollen und wer wir sind“.

Das Programm der Tagung: https://www.cinefest.de/

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mpz-salon: Klaus Wildenhahn – Direct!Public and private

Klaus _ Katya Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe mpz-salon zeigen wir am
Mittwoch, den 12. November 2014, 19:30 Uhr  den Film:
Klaus Wildenhahn – Direct!Public and private von Quinka Stoehr / 85 Min. / D 2010

Wir freuen uns auf das anschließende Gespräch mit Quinka Stoehr und Klaus Wildenhahn.

Im Zentrum dieses Films steht eine Filmlegende, Klaus Wildenhahn, ein Mann, der das dokumentarische Kino in Deutschland neu erfand. Annäherung an ein langes, bewegtes Leben.
Schon mit den ersten Schritten ist man mittendrin…die Wohnung des alten Mannes ist keine Wohnung, sondern ein Archiv, eine Schatzkammer, mit Zeit gesättigt. Bücher, Malereien, Fotos werden aus Regalen gezogen, Geschichten dazu erzählt…jede führt hinaus, ins Weite, zurück, in die verlorene Zeit…man geht durch Quinka Stoehrs Film als Reisender, Entdecker.

Hamburg, Berlin, Ostende in Belgien…der alte Mann hält Vorträge hier, hat Veranstaltungen dort…Versuche über das Kino, die Kunst, das Leben, wie das alles zusammenhängt…wie groß die Kraft der Bilder ist, warum sie derart bewegen, wie sie mit dem Fernen verbinden… wie Kino, verbündet mit dem Jazz, der Black Music, eine junge Generation aufatmen ließen, als Befreiung wirkte…wie man mit Dokumentarfilmen die deutsche Provinz gegen sich aufbringt – und die Mediengesellschaft noch dazu…der Mann hat viel zu erzählen…Quinka Stoehr hält alles fest, fügt Fundstücke hinzu, macht aus all dem ein intimes, bewegendes Porträt.

Dann verwandelt eine Krankheit das Geschehen…zeichnet den Mann…wie nun weiter…doch Wildenhahn erzählt ungebrochen, webt Garn, geht seinen Weg, verkörpert Kino. „DIRECT! PUBLIC AND PRIVATE – der Titel dieses Films lässt auf ein Stück aus der Sensationspresse schließen. Eine Erwartung, welche Quinka Stoehr aufs angenehmste enttäuscht.“ (Michael Girke, Infomedia S-H)

Eintritt: Spende erwünscht

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Filmpremiere + Diskussion: „Das ist unser Streik“ 9 Monate Arbeitskampf bei Neupack

Neupack-Streikam Sonnabend, den 01. November 2014, 17 Uhr
wir laden gemeinsam mit dem ver.di-Fachbereich 08, Medien, Kunst, Industrie, Ortsverein Hamburg ins Gewerkschaftshaus, Besenbinderhof, DGB-Bildungswerk (ehemals ver.di-Center) ein zu: „Das ist unser Streik“  – 9 Monate Arbeitskampf  bei Neupack von Hajo Rieckmann und Puschki Aalders mit Unterstützung des mpz 2014 / 63 Min

Hajo Rieckmann und Puschki Aalders sind selbstverständlich dabei und gespannt auf die an den Film anschließende Diskussion.

Am 1. November 2012 traten 110 Arbeiterinnen und Arbeiter, über die Hälfte der Belegschaft der beiden Werke der Firma Neupack in Hamburg und in Rotenburg an der Wümme, in den Streik für einen Tarifvertrag. Es folgte ein Arbeitskampf, der 9 Monate und 9 Tage dauerte: Auf der einen Seite die Streikenden, auf der anderen Seite die Eigentümerfamilie. Dazwischen die gewerkschaftliche Streikleitung der IG BCE, die mit dem Angebot, sozialpartnerschaftliche Verhältnisse bei Neupack einzuführen, weder auf der einen noch auf der anderen Seite auf Zustimmung stieß.

Während des Streiks sind 260 Stunden Film und Tonaufnahmen entstanden. Das Material stammt zum Teil von den Streikenden selbst, die ihren Streik mit Fotos und Handyaufnahmen dokumentierten, teils von einem Kollegen der Föderation demokratischer Arbeitervereine (DIDF) und teils von uns, zwei Mitgliedern des Solikreises. Aus diesen Dokumenten stellten wir diese filmische Collage zusammen.

Der so entstandene Film dokumentiert die Auseinandersetzungen der Streikenden mit dem Arbeitgeber, mit den Streikbrecherinnen und Streikbrechern, mit der Streikleitung der IGBCE und auch die Diskussionen der Streikenden untereinander über Fragen der Selbstorganisation.

Ausschnitte aus Interviews nach dem Streik und von Diskussionen und Aktionen während des Arbeitskampfes zeigen das prekäre Arbeitsleben bei Neupack, den Streikalltag und die Konflikte mit der gewerkschaftlichen Streikleitung über die demokratische Beteiligung an der Gestaltung des Streiks. Schöne Bilder voll Zuversicht und Solidarität und Momente von Verunsicherung und Zorn prägen den Streik wie den Film.

„Am Ende haben wir unser Ziel nicht erreicht. Es sind sich aber inzwischen alle einig, dass wir gut gekämpft haben, und wenn es soweit ist, werden wir das auch wieder tun.“ (Betriebsratsvorsitzender Murat Güneş)

Informationen zu unseren Veranstaltungen: Wir informieren und laden gerne zu unseren aktuellen mpz-Veranstaltungen per RSS-Feed oder per eMail ein. Wer in den eMail-Verteiler will, sende bitte eine entsprechende eMail an uns: info@mpz-hamburg.de

Das mpz unterstützen: Das mpz – Medienpädagogik Zentrum Hamburg e.V. ist ein selbstorganisiertes unabhängiges alternatives Medienzentrum seit 1973. Im mpz werden u. a. Videofilme produziert, archiviert, diskutiert, verliehen und nun auch verkauft. Wir finanzieren uns fast ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Darum sind Spenden dringend erwünscht:
Unser Konto:
mpz hamburg eV, Kto.Nr.: 43 73 208, BLZ 200 100 20
IBAN: DE95 2001 0020 0004 3732 08  BIC: PBNKDEFF
Am meisten freuen wir uns über regelmäßige Förderbeiträge auch kleiner Summen. Ab einem Beitrag von 9,50 Euro/Monat bedanken wir uns mit der kostenlosen privaten Nutzung unseres Archivs.

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