mpz-salon: Apple Stories

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe mpz-Salon zeigen wir am Dienstag, den 20. Mai 2014, 19:30 Uhr  den Dokumentarfilm: Apple Stories von Rasmus Gerlach 2012, 83 Min.

Rasmus Gerlach ist bei der anschließenden Diskussion dabei.

Inhalt:
Hamburg, Ruanda, Hongkong und Shenzhen in China sowie Kairo sind die Stationen der Reise, die Rasmus Gerlach aufsuchte, um die Herstellungskette moderner Handys am Beispiel des iPhones zu hinterfragen. Die Firma Foxconn ist mit ihren Produktionsmethoden hierbei zum Synonym für die Schattenseite des Smartphone-Hypes geworden. Der Gegensatz könnte krasser nicht sein zwischen dem Spektakel bei der Eröffnung des Apple Stores am Hamburger Jungfernstieg und den Arbeitsbedingungen in den düsteren Zinnminen in Ruanda und den sterilen Fertigungshallen der Apple-Hersteller in China.

Eintritt: Spende erwünscht

Informationen zu unseren Veranstaltungen: Wir informieren und laden gerne zu unseren aktuellen mpz-Veranstaltungen per RSS-Feed oder per eMail ein. Wer in den eMail-Verteiler will, sende bitte eine entsprechende eMail an uns: info@mpz-hamburg.de

Das mpz unterstützen: Das mpz – Medienpädagogik Zentrum Hamburg e.V. ist ein selbstorganisiertes unabhängiges alternatives Medienzentrum seit 1973. Im mpz werden u. a. Videofilme produziert, archiviert, diskutiert, verliehen und nun auch verkauft. Wir finanzieren uns fast ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Darum sind Spenden dringend erwünscht:
Unser Konto:
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IBAN: DE95 2001 0020 0004 3732 08  BIC: PBNKDEFF
Am meisten freuen wir uns über regelmäßige Förderbeiträge auch kleiner Summen. Ab einem Beitrag von 9,50 Euro/Monat bedanken wir uns mit der kostenlosen privaten Nutzung unseres Archivs.

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mpz-salon: Black Block (Genua 2001)

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe mpz-Salon zeigen wir gemeinsam mit der Bibliothek des Widerstands am Dienstag, den 29. April 2014, 19:30 Uhr  aus dem Band 27: Geschichte wird gemacht – Etappen des globalen Widerstands den Dokumentarfilm:  Black Block (Genua 2001) von Carlo A. Bachschmidt / 77’ / Italien 2011.

Niels Martensen, der auch im Film interviewt wird, war 2001 in Genua dabei und wird an der anschließenden Diskussion (via Internet) teilnehmen.

Inhalt:
Der G8-Gipfel in Genua 2001. Hunderttausende demonstrieren. Polizeigewalt auf den Strassen. Der Demonstrant  Carlo Giuliani wird von der Polizei erschossen.

300 Polizisten stürmten in der Nacht nach dem Gipfel die Diaz-Schule. Bei ihrem kalkulierten Blutbad verletzten sie fast 90 Menschen schwer. Selbst aus den Krankenhäusern wurden sie anschließend in die Polizeikaserne Bolzaneto gebracht, dort erniedrigt und gefoltert. Niels und Lena (Hamburg), Chabi (Zaragoza), Mina (Paris), Dan (London), Michael (Nizza) und Muli (Berlin) erzählen ihre Geschichten aus dieser Nacht, von davor und danach, von der erlittenen Traumatisierung, von dem, was für sie seither anders geworden ist. Aber auch, wie sie neue Wege fanden und dabei festhalten an den Idealen, die sie nach Genua geführt hatten.

Eintritt: Spende erwünscht

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mpz-salon: Zuneigung – Die Filmemacherin Gisela Tuchtenhagen

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe mpz-Salon zeigen wir zwar nicht zum internationalen Tag der Frau am 8. März, aber immerhin am Mittwoch, den 26. März 2014, 19:30 Uhr den Dokumentarfilm über eine der ersten Kamerafrauen:  Zuneigung – Die Filmemacherin Gisela Tuchtenhagen von Quinka Stoehr / 84 Min. / 2006.

Quinka Stoehr und Gisela Tuchtenhagen werden beide auch nach dem Film bei der Diskussion dabei sein.

Inhalt:
Quinka Stoehr hat die Kamerafrau und Dokumentarfilmerin in Hamburg besucht, ist mit ihr auf Spurensuche gegangen: in Paris, wohin Gisela Tuchtenhagen 1959 mit 16 floh, im lauenburgischen Salem, wo die Jugendliche vorher im Heim gelebt hatte, auf Landeland, das sie einst mit ihrem langjährigen Partner und Kollegen Klaus Wildenhahn bereiste. Der Film ist eine komplexe, warmherzige Annäherung an das wechselvolle Leben der Frau, die in den 70iger Jahren zu den ersten Kamerafrauen gehörte. Gemeinsam mit ihr begibt sich er sich auf Spurensuche, fügt Bruchstücke aus Kindheit und Studienjahren, aus Vergangenheit und Gegenwart zusammen und zeichnet so das Bild einer lebensklugen Frau und versierten Dokumentarfilmerin, deren künstlerische Arbeit untrennbar mit ihrer Biografie verbunden ist.

Eintritt: Spende erwünscht

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mpz und Hof Dannwisch zeigen: GasLand

Gemeinsam mit Hof Dannwisch laden wir zu einer Veranstaltung zum Thema Fracking ein. Einer Technologie zur Gasförderung, von der erhebliche Umweltrisiken ausgehen.
Zur Zeit erkunden Unternehmen, an welchen Orten in Deutschland sich der Einsatz dieser Fördermethode ‚lohnen’ kann. Elmshorn und Umgebung gehören, wie Hamburg, dazu. Deshalb zeigen wir am Freitag, dem 14. März, 19.30 Uhr auf Hof Dannwisch den Dokumentarfilm GasLand, von Josh Fox 2010, 104 Min.

Für die anschließende Diskussion wird Dietmar Goetz, (Geologe, Initiative FrackingFreiesHamburg) zur Verfügung stehen.

Filminhalt:
Im Mai 2008 wurden Josh Fox schriftlich 100.000$ angeboten. Diese Summe wollte ihm eine Firma bezahlen, um sein Land zu leasen und dort mit einer international als Hydraulic Fracturing (Fracking) bekannten Methode Gasvorkommen zu erschließen.

Daraufhin informierte er sich in vier Bundesstaaten (Pennsylvania, New York, Ohio und West Virginia) darüber, welche Folgen es für ihn haben könnte, dieses Angebot zu akzeptieren. Der Regisseur suchte die vom neuen Gasboom betroffenen Landsleute auf und sprach mit Wissenschaftlern, Politikern und Vertretern der Gasindustrie.

Verschmutzung der Luft, der Wasserwege, des Grundwassers, chronische Gesundheitsprobleme, Tiersterben sind Folgen dieser umstrittenen Technik der Rohstoffgewinnung. Sie führt zu einer weiteren Umweltkatastophe.

Eintritt: Spende 8€ erwünscht

Hof Dannwisch, Dannwisch 1, 25358 Horst, (Nähe Elmshorn) Wegbeschreibung

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mpz-salon: Meine Schwester Irma – ein Opfer der „Kinder-Euthanasie“

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe mpz-Salon zeigen wir am Dienstag, den 25. Februar 2014, 19:30 Uhr den Dokumentarfilm: Meine Schwester Irma – Ein Opfer der „Kinder-Euthanasie“ Eine Spurensuche mit Antje Kosemund, von Jürgen Kinter (mpz), Hamburg 2014, 52 min.

Jürgen Kinter ist bei der anschließenden ‚Diskussion dabei.

Filminhalt:
Antje Kosemund wurde 1928 in Hamburg geboren. Sie wuchs in einer kinderreichen Familie im Arbeiterstadtteil Barmbek auf. Ihre zwei Jahre jüngere Schwester Irma war das siebte von zwölf Kindern. Anders als ihre Geschwister blieb Irma in ihrer körperlichen und geistigen Entwicklung zurück. Aufgrund eines psychiatrischen Gutachtens wurde sie im Dezember 1933 mit drei Jahren  in die „Alsterdorfer Anstalten“ eingewiesen, wo sie einen Großteil ihrer Kindheit verbrachte.

Zusammen mit 227 anderen Mädchen und Frauen wurde Irma im August 1943 nach Wien abtransportiert und kam dort in die städtische Nervenklinik  – in die „Kinderfachabteilung Am Spiegelgrund“, in der sie im Rahmen des national sozialistischen Euthanasieprogramms ermordet wurde.

In dem filmischen Rückblick erzählt Antje Kosemund, wie sie dazu gekommen ist, die Geschichte ihrer Schwester zu erforschen und welche Erfahrungen sie dabei mit den, an der „Euthanasie“ beteiligten Institutionen, Behörden, Ärzten und deren Umgang mit der Geschichte gemacht hat. Ihre Erinnerungen und Aktivitäten bis in die Gegenwart sind ein Zeugnis gegen das Vergessen, Verschweigen, Verdrängen und Ausgrenzen, ein Plädoyer für die Achtung der Menschenwürde und den würdevollen Umgang mit den Opfern und Angehörigen. Beispielhaft an ihrer Schwester  engagiert sich Antje Kosemund für die Gruppe der NS-Verfolgten, die als solche lange Zeit in den meisten Darstellungen noch nicht einmal Erwähnung fanden – Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen. In Form von Publikationen, Zeitzeugengesprächen, Lesungen und Gedenkveranstaltungen setzt sie sich seit vielen Jahren mit dem Thema „Euthanasie“ auseinander, mit einem Kapitel, das bis heute noch nicht abgeschlossen ist.

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