mpz-salon: Einwanderungspolitik der EU und Deutschlands

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe mpz-Salon zeigen wir am Donnerstag, den 16. Januar 2014, 19:00 Uhr zusammen mit Soziologiestudierenden der Uni Hamburg des Seminars „Varianten von Rassismus und Ableism“. Rassismus und Diskriminierung erleben Menschen nicht nur wegen ihrer Herkunft, sondern auch aufgrund der Be- und Verurteilung ihrer körperlichen und geistigen Fähigkeiten (Ableism), wie z.B. fehlende Sprachkenntnisse oder Ausbildung.

Wir zeigen einen Film zum Thema „Einwanderungspolitik der EU und Deutschlands“.
Europa schottet seine Grenzen nach außen ab. Kontroll – und Überwachungssysteme verhindern unerwünschte Migration, Menschen werden illegalisiert. Schaffen diese Menschen EU-Boden zu betreten, so haben sie weniger Rechte als ein EU-Bürger. Häufig werden sie in die Erst-Einwanderungsländer, in sogenannte Transitländer, abgeschoben. Die EU erwartet von diesen, an den Außengrenzen liegenden Ländern, dass sie verstärkt mit härteren Maßnahmen gegen die Schlepper vorgehen und schiebt die Verantwortung damit an sie ab.

Rassismus und Ableism sind die Grundlage für Illegalisierung, Diskriminierung und Mißachtung der Menschenrechte.

Die Aktualität der Thematik zeigt sich auch bei den Lampedusa Flüchtlingen in Hamburg und in der politischen Auseinandersetzung darüber. Im Anschluss an den Film möchten wir über den Filminhalt diskutieren und somit an der politischen Debatte über die Flüchtlingsproblematik teilhaben.
Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen!

Informationen zu unseren Veranstaltungen: Wir informieren und laden gerne zu unseren aktuellen mpz-Veranstaltungen per RSS-Feed oder per eMail ein. Wer in den eMail-Verteiler will, sende bitte eine entsprechende eMail an uns: info@mpz-hamburg.de

Das mpz unterstützen: Das mpz – Medienpädagogik Zentrum Hamburg e.V. ist ein selbstorganisiertes unabhängiges alternatives Medienzentrum seit 1973. Im mpz werden u. a. Videofilme produziert, archiviert, diskutiert und verliehen. Wir finanzieren uns fast ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Darum sind Spenden dringend erwünscht:
Unser Konto: mpz hamburg eV, Kto.Nr.: 43 73 208, BLZ 200 100 20

Am meisten freuen wir uns über regelmäßige Förderbeiträge auch kleiner Summen. Ab einem Beitrag von 9,50 Euro/Monat bedanken wir uns mit der kostenlosen privaten Nutzung unseres Archivs.

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mpz-salon: Pink Saris

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe mpz-Salon zeigen wir am Montag, den 2. Dezember, 19:30 Uhr gemeinsam mit der Bibliothek des Widerstands den Dokumentarfilm  Pink Sarisvon Kim Longinotto / GB/Indien 2010 / 96 Min. / Original mit deutschen Untertiteln

Sabine von Kessel, die seit über 8 Jahren in Indien lebt, wird über Internet live an der Diskussion teilnehmen.
Karl-Heinz Dellwo von der Bibliothek des Widerstands, in deren Band 13 der Film beiliegt, wird  ebenfalls dabei sein.

Filminhalt:
„Wenn du schüchtern bist, wirst du sterben“ sagt Sampat Pal. Sie ist Frauenrechtlerin im nordindischen Staat Uttar Pradesh. Wie so viele andere wurde auch Sampat Pal als junges Mädchen verheiratet und geschlagen. Doch sie wehrte sich, verließ das Heim ihrer Schwiegereltern und wurde schließlich als Verfechterin für bedrängte Frauen in ganz Uttar Pradesh berühmt, von denen sich heute viele bei ihr einfinden. Sie leitet die „Gulabi Gang“, eine Gruppe von Frauen aus den unteren Kasten, die als Erkennungszeichen leuchtende, pinkfarbene Saris tragen. Selbstbewusst und streitbar geht sie an gegen Zwangsverheiratung, Misshandlungen und die Erniedrigung der „Unberührbaren“. Wie im Fall der jungen Rekha. Sie und Abhay aus einer höheren Kaste lieben sich. Jetzt ist sie schwanger, aber der Vater von Abhay verbietet die Heirat. Dies würde für Rekha den Tod bedeuten.

Der Film begleitet Sampat Pal Devi und eine Gruppe ‚Pink Saris’ durch indische Dörfer und zeigt die selbstbewußte und mutige Auseinandersetzung um die Rechte von Frauen in einem gesellschaftlichen Umfeld in dem Rechtlosigkeit und gewaltsame Unterdrückung der Frauen selbstverständlich sind.

 

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mpz-salon: Der Häuserfilm

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe mpz-Salon zeigen wir am Freitag, den 15. November, 19:30 Uhr den Film Der Häuserfilm von der Filmgruppe Chaos / 8 mm auf DVD / 168 Minuten / 1984

Claudia aus der Filmgruppe und weitere „Kieler“ sind bei der anschließenden Diskussion dabei. 

„Der Film dokumentiert die Hausbesetzungen in Kiel von 1980 bis 1984.
Anfang der 1980er Jahre begannen langjährige Hausbesetzungen auch in Kiel. Nach dem »Sophienhof« folgten im Kieler Bahnhofsviertel weitere Besetzungen in der Lerchenstraße und in der Herzog-Friedrich-Straße. Die Häuser boten Platz für mehr als 80 BesetzerInnen und sie wiesen Kieler Stadtgeschichte auf: Ältere KielerInnen berichteten z.B. von Essensmarkenausgaben und Impfstellen dort, direkt nach dem zweiten Weltkrieg. Der Sophienhof war ein über Deutschland hinaus bekanntes Jugendstilgebäude und keinesfalls baufällig. Doch der Bebauungsplan für das heutige Einkaufszentrum am Bahnhof wurde schließlich unter einer SPD-Regierung durchgesetzt.

Die »Filmgruppe Chaos« hat damals mit Super 8 draufgehalten und selber mit besetzt, ausserdem ein Jahr lang Kino mit ausschließlich 8 mm Filmen von verschiedensten FilmemacherInnen vorgeführt. Die Filmrollen vom Häuserkampf wurden nachträglich digitalisiert und durch Aufnahmen weiterer Hausbewohner ergänzt. Zu sehen sind Interviews mit BewohnerInnen, Razzien, heimlich mitgeschnittene Verhandlungen mit Baubehörden, das Errichten eines Stadtgartens, Demos und Aktionen rund um die Häuser.

Im Jahr 2000 wurde ein ehemaliger Mitbewohner der Herzog-Friedrich-Straße öffentlich bekannt: Tarik M. veranlasste als Kronzeuge die Razzia vom Mehringhof in Berlin, wo sich angeblich Rote Zellen versteckt haben sollten. Er war schon 1980 ein V-Mann vom deutschen Verfassungsschutz und hatte Kontakt zur RAF.

Der Film zeigt die damaligen Versuche, sich selber und neue Lebensformen zu erfinden und zu erproben. Und sich den Raum dafür zu erkämpfen.“ mehr zu dem Film

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mpz-salon: Kurze Schatten

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe mpz-Salon zeigen wir am Donnerstag, den 24. Oktober, 19:30 Uhr den Film Kurze Schatten  von Gerd Roscher / 2013 / 58 Min.

Gerd Roscher ist bei dem anschließenden Gespräch dabei.

Kurze Schatten
Der junge Afrikaforscher Albrecht Roscher aus Hamburg verschwindet im Jahre 1860 in der Nähe des Nyassa-Sees, den er kurz zuvor entdeckt hatte, in Ostafrika spurlos. Er hatte gerade eine Aufsehen erregende und viel besprochene Doktorarbeit über die Karte des Ptolemäus und die Entdeckung der Nilquellen geschrieben. Ausgestattet mit einem Stipendium des bayrischen Königs, die dort entwickelten Thesen zur Lage der Nilquellen empirisch zu begründen, war er im Jahre 1859 von Sansibar aus auf Karawanenwegen ins Innere Afrikas aufgebrochen, vom Forscherdrang getrieben – vom Tropenfieber geschwächt. In diesem Delirium mussten ihm die Menschen, denen er begegnete, oft im Verborgenen bleiben, vor allem ihre geheimen Kulte, mit denen sie sich schon über Jahrhunderte gegen fremde Eindringlinge zur Wehr gesetzt hatten und die noch heute wirksam sind. Seinen Ehrgeiz, anders als viele der zeitgenössischen Expeditionen nicht militärisch vorzugehen, hat er mit dem Leben bezahlt.  mehr zum Film

 

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Filmveranstaltung von mpz und Hof Dannwisch: Nicht nur Honig

Gemeinsam mit Hof Dannwisch zeigen wir am Freitag, den 25. Okt. um 19:30 Uhr auf Hof Dannwisch, Dannwisch 1, 25358 Horst (in der Nähe Elmshorn) den Film: Nicht nur Honig / 90 Min. / 2012 /

Anlässlich des weltweit wiederkehrenden Bienensterbens geht der Film der Bedeutung der Bienen für unser Leben nach.

Was bedeuten uns Bienen und wie verhalten wir uns ihnen gegenüber. Sind sie wirklich nur Honiglieferanten oder ist ihre Bedeutung weit größer.

Im Anschluss an den Film wollen wir mit dem Imker von Hof Dannwisch über die Situation hier in Norddeutschland diskutieren und uns fragen: „Was können wir tun“

 

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