mpz und FrauenFreiluftGalerie Hamburg: FRAUEN ZUR SEE – Seefrauen früher und heute

Die FrauenFreiluftGalerie Hamburg lädt am Mittwoch den 3. Aug. 2011 um 12 Uhr ein zur Präsentation des neuen Wandgemäldes an der Fassade des Pumpwerkes Nr. 69 der Hamburg Wasser. Die „zwölfte Perle“ der „etwas anderen Perlenkette am Elbufer“ wurde von Barbara-Kathrin Möbius und Hildegund Schuster gemalt.

Die FrauenFreiluftGalerie Hamburg ist eine Sammlung verschiedener Wand- und Fassadengemälde entlang des Hafenareals. Die großformatigen Bilder siedeln im Bereich Kunst im Öffentlichen Raum, Aktionskunst und Streetart. Die Arbeiten umkreisen aus verschiedenen Perspektiven die Rolle und Geschichte der Hafenabeiterinnen, die Arbeitsbedingungen und die Perspektiven für Frauen. Die Bilder zeigen bspw. Migrantinnen in der Fischverarbeitung, erinnern an weibliche KZ-Häftlinge im Hafen während der NS-Zeit und den historischen Streik von Hafenarbeiterinnen von 1896. Die Bilder “erzählen über hafenbezogene Arbeit von Frauen seit den 1890ern bis heute”. Die FrauenFreiluftGalerie geht auf eine Initiative zurück, die anläßlich des 800. Hafengeburtstag 1989 stattfand. Damals hatte der Arbeitskreis Frauen des Museum für Arbeit Hamburg ein riesiges Wandgemälde an der Fassade eins Speichergebäudes in der Großen Elbstraße gestaltet, dass leider durch Umbaumaßnahmen zerstört wurde. Seit 1994 wurden in Fortsetzung des Projektes 10 weitere Wand- und Fassadengemälde realisiert, die im Rahmen von Führungen präsentiert werden. Das mpz hat die die Entstehung des Bildes mit der Kamera begleitet und dokumentiert. Ulrike Gay (mpz) wird im Rahmen der Veranstaltung Ausschnitte daraus vorstellen.

Die Veranstaltung findet an der Fassade Pumpwerkes Nr. 69, Neumühlen 3 statt, dass direkt an der Bushaltestelle Neumühler Kirchenweg der Linie 112 liegt.

Informationen zu unseren Veranstaltungen: Wir informieren und laden gerne zu unseren aktuellen mpz-Veranstaltungen per RSS-Feed oder per eMail ein. Wer in den eMail-Verteiler will, sende bitte eine entsprechende eMail an uns: info@mpz-hamburg.de

Das mpz unterstützen: Das mpz – Medienpädagogik Zentrum Hamburg e.V. ist ein selbstorganisiertes unabhängiges alternatives Medienzentrum seit 1973. Im mpz werden u. a. Videofilme produziert, archiviert, diskutiert und verliehen. Wir finanzieren uns fast ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Darum sind Spenden dringend erwünscht:
WIR FREUEN UNS ÜBER UND BRAUCHEN DRINGEND SPENDEN!
Unser Konto: mpz hamburg eV, Kto.Nr.: 43 73 208, BLZ 200 100 20

Am meisten freuen wir uns über regelmäßige Förderbeiträge auch kleiner Summen. Ab 7,50 Euro/Monat bedanken wir uns mit der kostenlosen privaten Nutzung unseres Archivs.

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mpz-salon: Polizeistaatsbesuch – Beobachtungen unter deutschen Gastgebern

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe mpz-Salon möchten wir gemeinsam mit der BIBLIOTHEK DES WIDERSTANDS am Dienstag, den 21. Juni, 19.30 Uhr im mpz den Dokumentarfilm „Der Polizeistaatsbesuch – Beobachtungen unter deutschen Gastgebern“ (44 Min., BRD 1967) von Roman Brodmann zeigen.

Der 1990 verstorbene Schweizer Roman Brodmann gehörte zur Produktionszeit des Filmes 1967 mit seinen 47 Jahren nicht zur vorwiegend jungen Studierendenbewegung der Sechziger Jahre. Wegen seiner sozialkritischen Fernsehreportagen musste er 1963 das Schweizer Fernsehen verlassen und wechselte als freier Regisseur zum Süddeutschen Rundfunk.
Brodmanns später mit dem Grimme-Preis ausgezeichneter Film „Der Polizeistaatsbesuch – Beobachtungen unter deutschen Gastgebern“ war eigentlich als amüsanter Beitrag für den Süddeutschen Rundfunk geplant, der das aufwändige „Drum und Dran“ des Schah-Besuchs zeigen wollte. Brodmanns Film beschränkt sich nicht auf das Filmen der zum Fanal der 68er gewordenen Proteste in Westberlin, sondern dokumentiert Tag für Tag den Ausnahmezustand, in dem die BRD sich während des Staatsbesuchs befand. Die Dokumentation lief dann in der ARD innerhalb der Sendereihe Zeichen der Zeit. Dank der Regie Brodmanns und aufgrund der Bedeutung der Geschehnisse am 2. Juni 1967 entstand letztlich die Chronologie einer minutiös durchgeführten Notstandsübung, die im Tod Benno Ohnesorgs gipfelte und heute ein besonderes medienkulturelles Zeugnis dieser Zeit ist.

Einer der Mitveranstalter dieser Vorstellung und Herausgeber des Laika Verlags – Bibliothek des Widerstands, Karl-Heinz Dellwo diskutiert im Anschluss gern mit uns.

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mpz-salon: Der Schein trügt – Eine Expedition in die Rätsel des Geldes

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe mpz-Salon möchten wir am Donnerstag, den 19. Mai 2011 um 19.30h den Dokumentarfilm „Der Schein trügt – eine Expedition in die Rätsel des Geldes“ (97 Min., 2009) von Claus Strigel zeigen.

Sechs Jahre Recherchearbeit stecken in dem Dokumentarfilm „Der Schein trügt-eine Expedition in die Rätsel des Geldes“. Der Dokumentarfilmer C. Strigel, der für seine Doku-Trilogie „Der Mensch und seine Sachen“ schon die alltäglichen aber wirkmächtigen Wirtschafts- wie Kulturgüter Auto, Fernsehen und Computer zum Gegenstand seiner dokumentarischen Arbeit gemacht hatte und dafür den Grimme-Preis Spezial erhielt, ist Geld mehr als ein naturhaft erscheinendes, gängiges und chronisch unhinterfragtes Tauschmittel. In seinem Dokumentarfilm kommen verschiedene denkbar unterschiedliche Protagonisten zu Wort, um das Phänomen Geld auf ihre spezifische Art und Weise zu erklären, bspw. ein Banker, ein Literaturwissenschaftler sowie ein berühmter Unternehmer aus New York, der sich erfolgreich als Inbegriff des unternehmerischen Selbst inszeniert. Im Fokus stehen alternative Wirtschafts-, Währungs- und Tauschkonzepte, wie z. B. Mikrokredite und regionale Alternativwährungen, die als durchaus widersprüchliches wie nachhaltiges Mittel im Kampf gegen Armut und Abhängigkeit vorgestellt werden.
Der Filmer verfolgt nach eigenen Angaben eine Arbeitsweise, bei der komplexe Themen kindlich-naiv und gleichzeitig grundsätzlich angegangen werden. Für einen Dokumentarfilm würden so „reizvolle Qualitäten“ wie „Unterhaltung und Erkenntnis“ entstehen. Informationen zu Produktion und Inhalt sowie Zusatzinformationen sind auf der Filmwebsite zu finden.

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mpz-salon: Politik und Atomindustrie – 50 Jahre Hand in Hand

Im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe mpz-Salon möchten wir am Donnerstag, den 14. April 2011 um 19.30h den Film „Politik und Atomindustrie – 50 Jahre Hand in Hand“ (75 min, 1990) zeigen, in dem deutlich wird, dass sich am Schulterschluss zwischen Politik und Atomindustrie seit über 50 Jahren nichts geändert hat. Trotz Widerstand und Katastrophen. Der Film versetzt uns in die Anfänge der Diskussion über Atomkraftwerke. Wenn man ihn anschaut, hat man das Gefühlt, die Zeit ist stehengeblieben. Selbstverständlich gibt es zu Film und anschließender Diskussion wieder Wasser, Wein und Salzstangen. Politik und Atomindustrie – 50 Jahre Hand in Hand (75 min., 1990, Dokumentarmaterial aus 50 Jahren Atompolitik und Selbstdarstellung der Atomindustrie) zeigt, wie verantwortungslos sich über Gefahren, Unfälle, beinahe Katastrophen und Katastrophen hinweggesetzt wird. Ob Harrisburg, Sellarfield oder Tschernobyl, die Machart ist immer gleich, Verharmlosung und Desinformation. Einig sind sich Politik und Atomindustrie allerdings immer in einer Sache. Gegen diejenigen, die sich zur Wehr setzen, wird mit der geballten Macht des Staates vorgegangen. Ob Wyhl, Brockdorf oder Wackersdorf, mit Polizeigewalt werden die Interessen der Atomindustrie durchgesetzt. Der Film endet mit der Aufarbeitung der Atompolitik im Jahre 1990. Das ist 20 Jahre her. Er hätte genauso gut heute enden können, denn anlässlich der Katastrophe in Fukushima hat sich nichts geändert.

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mpz-salon: Juli ’76 – Das Private ist politisch

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe mpz-salon zeigen wir am 3. März um 19:30 Uhr den Film: „Juli ’76 – Das Private ist politisch-Wie in Hamburg das erste autonome Frauenhaus entstand

1976. Im Rahmen der Frauenbewegung kämpfen Frauen gegen den § 218, gegen Sexismus und Pornografie, die Vorherrschaft des männlichen Geschlechts und des männlichen Blicks. Frauen haben es satt, als Anhängsel von Männern gesehen zu werden. Sie wollen Subjekte ihrer eigenen Geschichte sein. Wie in Berlin und Köln hat sich auch in Hamburg eine Gruppe gebildet, die sich speziell mit  Gewalt gegen Frauen in Ehe und Familie befasst.

Gewalt gegen Frauen ist in den 70er Jahren noch ein gesellschaftliches Tabu. Aber in Chiswick bei London gibt es bereits ein Frauenhaus, das den Gruppen in Deutschland als Vorbild dient. Ein solches Haus, findet die Gruppe „Frauen helfen Frauen“, muss es auch in Hamburg geben. Tag und Nacht soll es offen für Frauen und ihre Kinder sein, die aus Gewaltverhältnissen weggehen wollen. Selbstbestimmt soll das Leben im Haus sein, ein Projekt der Hilfe zur Selbsthilfe.

Die Filmemacherin, eine der Initiativfrauen des Projekts, erzählt in einer Montage von damals aufgenommenen schwarz-weiß Fotos, Dokumenten und heutigen Interviews mit beteiligten Frauen wie sie damals loszogen, um ihre gesellschaftliche Utopie umzusetzen und wie so in Hamburg das erste autonome Frauenhaus entstand.

Wir können anschließend mit Ulrike Schaz über die Zeit und den Film sprechen.

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