Filmpremiere: Peggy Parnass – Überstunden an Leben

Am Donnerstag, den 14.Dezember  um 19:30 Uhr ist im mpz-salon die Filmpremiere ‚Peggy Parnass  – Überstunden an Lebeneine Filmcollage, mpz 2017 (Jürgen Kinter, Gerhard Brockmann) / 65 min

Das Filmportrait gibt einen Einblick in Peggy’s vielfältige Aktivitäten als Journalistin, Gerichtsreporterin, Film- und Theaterschauspielerin, kämpferische Jüdin, Frauenbewegte, leidenschaftliche Skatspielerin und vieles mehr, nicht zu vergessen geht es um Liebe, Leidenschaft und Wut, Politik und Kultur.

Schon seit vielen Jahren lebt Peggy Parnass im Hamburger Stadtteil St. Georg. Ihre Eltern wurden in der Nazizeit in Treblinka ermordet. 1939 wurden Peggy und ihr Bruder mit einem Kindertransport nach Schweden geschickt und überlebten so den Holocaust.

Peggy Parnass wird bei der Vorführung und Diskussion des Films dabei sein.

Eintritt: Spende

Informationen zu unseren Veranstaltungen: Wir informieren und laden gerne zu unseren aktuellen mpz-Veranstaltungen per eMail ein. Wer in den eMail-Verteiler will, sende bitte eine entsprechende eMail an uns: info@mpz-hamburg.de

Das mpz unterstützen: Das mpz – Medienpädagogik Zentrum Hamburg e.V. ist ein selbstorganisiertes unabhängiges alternatives Medienzentrum seit 1973. Im mpz werden u. a. Videofilme produziert, archiviert, diskutiert, verliehen und nun auch verkauft. Wir finanzieren uns fast ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Darum sind Spenden dringend erwünscht:
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Historische Fotos von Hinrich Schultze

Die Fotos von Hinrich Schultze aus den 1980iger Jahren gegen die Verschmutzung der Elbe sind vom 28. bis 30.11. von 17 bis 19 Uhr zu sehen. Hinrich Schultze wird da sein. Danach bis zum 22. Dezember während der Öffnungszeiten: Dienstags und Donnerstags 17-19 Uhr.

Wie damals alles anfing
Der Kampf um die Rettung der Meere

Im Jahre 1984 kam es in der Aussenweser zu einer ersten grossen Protestaktion gegen die Verschmutzung der Meere. Mit einer Flotte von 60 Kuttern protestierten Fischer gegen die Verseuchung ihrer Fanggründe durch die Firma Kronos-Titan. Ganze Schiffsladungen giftiger Dünnsäure wurden damals von Nordenham aus mit staatlicher Genehmigung in die Nordsee verklappt. Die Folgen: Immer häufiger wurden auch hier in Hamburg kranke Fische voller Geschwüre angelandet.
Der amtierende Verkehrs- und Umweltminister Dollinger stand damals neben mir, bekam einen roten Kopf und tobte: Wie könne ich es mir herausnehmen die Expertisen seiner unabhängigen Wissenschaftler anzuzweifeln. Anzuzweifeln dass die Einleitung von Giftmüll und Fässer mit radioaktivem Abfall völlig ungefährlich sei, wo ich doch gar keine qualifizierte wissenschaftliche Ausbildung vorweisen könne. Wie könne ich es wagen die Wirtschaftskraft Deutschlands durch meine haltlose Anschuldigungen sinnlos zu gefährden.
Heute erscheint uns die Ignoranz der damals Verantwortlichen unverständlich. Die Einleitung dieser Giftstoffe ist inzwischen längst verboten.

Aber auch heute werden wir häufig mit unserer berechtigten Kritik nicht ernst genommen. Gefahren werden verharmlost, politisches Handeln wird dem Diktat wirtschaftlicher- und Machtinteressen unterworfen. Wir sollten uns dadurch nicht entmutigen lassen. Genauso wie sich einst die Fischer in der Aussenweser der herrschenden Politik entgegengestellt haben.

Hinrich Schultze
Pressefotos
Schulterblatt 24d
D-20357 Hamburg
mobil: 0172 4050947

Eintritt frei, um Spende wird gebeten

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mpz-salon mit ‚Rettet die Elbe‘: „Cadmium bringt Aale um…“ + Fotos von Hinrich Schultze

Am Dienstag, den 28. November  um 19:30 Uhr zeigen wir zusammen mit ‚Rettet die Elbe‘ im mpz-salon den Dokumentarfilm ‚Cadmium bringt Aale um  oder Die Elbfischer merken’s zuerst‚ mpz 1980 (Jutta Hercher, Hans-Jörg Heinrich und andere) + Michael Rabe  / 70 min /s/w

Die Fotos von Hinrich Schultze zum Thema des Films sind vom 28. bis 30.11. von 17 bis 19 Uhr geöffnet. Hinrich Schultze wird ebenfalls da sein. Danach bis zum Jahresende Dienstags und Donnerstags 17-19 Uhr.

Es ist fast 40 Jahre her, dass dieser Film entstanden ist. Die Diskussion um den Zustand der Elbe, die Unterordnung der Umweltinteressen unter die ökonomischen Interessen ist uns erhalten geblieben
Seit 1980 hat sich vieles verändert. Manches hat sicher verbessert, neue Probleme sind hinzu gekommen. Wie kann es weitergehen. Kann es Lösungen für die gegensätzlichen Anforderungen von Ökonomie und Ökologie geben?
Zur Diskussion dabei: FilmemacherIn, Heinz Oestmann (?) + Klaus Baumgardt von ,Rettet die Elbe‘, der einiges zur aktuellen Situation sagen kann.

Inhalt des Films:
Der Film begleitet Heinz Oestmann auf einer Fahrt mit seinem Kutter „Nordstern“ auf der Unterelbe Richtung Nordsee. Entlang der Elbufer, vor allem in Stade und Brunsbüttel, sieht man die gigantische Industrieanlagen der Chemie- und Aluminiumkonzerne und die Atomkraftwerke. Allein der Chemiegigant Bayer in Brunsbüttel pumpte 75.000 Kubikmeter pro Stunde mit Giftstoffen versetzt und um zehn Grad erwärmtes Wasser zurück in die Elbe. Das AKW Brunsbüttel saugte mit dem Kühlwasser täglich mehr Fische an, als die restlichen Elbfischer zusammen fingen. An ihrem traditionellen Fangplatz vor dem AKW erklärte Heinz Oestmann, was mit den wenigen Fischen passierte, die im Fluss überlebten, Deformationen und Geschwüre waren die Folge.

Der Film schildert den Beruf des Elbfischers, die Reparaturen am Kutter, das Flicken der Netze. Ende der 1970er Jahre kämpften die letzten Elbfischer um ihre Existenz. Mit ihren Kuttern blockierten sie die Elbe und machten so auf ihre Probleme aufmerksam. Zusammen mit dem Verein „Rettet die Elbe“ veranstalteten sie 1979 das erste „Altenwerder Fischerfest“, zu dem Tausende Besucher aus Hamburg und Umgebung kamen. Heinz Oestmann war der letzte Bewohner des historischen Fischerdorfes Altenwerder, das er 1998 endgültig verlassen musste, weil es der Hafenerweiterung zum Opfer fiel. Im Film erzählt er von seiner Kindheit hinterm Deich.

Täglich erlebte Oestmann, welche Folgen die rücksichtslose Industrialisierung der Unterelbe für die Natur und für seine Arbeit hatte. Der Film zeigt das Porträt des un-beugsamen Fischers aus Altenwerder.

Eintritt: Spende

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mpz-salon: Die Frauen der Kisani Sabha / vom Kampf landloser Frauen in Bangladesch

Am Donnerstag, den 26. Oktober um 19:30 Uhr  zeigen wir im mpz-salon den Dokumentarfilm Die Frauen der Kisani Sabha / vom Kampf landloser Frauen in Bangladesch‘ Bangladesch 2001 / Farbe /82 min./ Buch, Regie, Kamera: Ulrike Schaz / Schnitt: Magdolna Rokob

Über die Lage der Rohingyas in Myanmar ist derzeit in den Medien viel zu lesen. Zu Tausenden fliehen Muslime, die seit Jahren in Rhakine State leben, ins benachbarte Bangladesch. Es ist nicht ganz einfach, zu verstehen, wie es zu dieser Situation kam. Ulrike Schaz, die seit 2005 an der Filmschule für Dokumentarfilm in Myanmar unterrichtet, erzählt nach der Vorführung ihres Films „Die Frauen der Kisani Sabha“, von ihrem Versuch, aus verschiedenen Quellen Informationen zusammen zu tragen, um das über Jahre gewachsene politische Konfliktszenario in Myanmar zu erklären.

Inhalt des Films:
Die Frauen der Kisani Sabha leben auf Schwemmlandinseln, sogenannten chars, mitten im Fluss, weit im Süden Bangladeschs. Weil sie landlos waren, haben sie dieses neu entstandene Land besetzt. In ihren Augen glitzert der Schalk, wenn sie erzählen, wie sie mit Besen, Stöcken, gespitzten Pfeilen und Kugeln aus gebranntem Schlick die Feinde in die Flucht schlugen, die sie von den chars vertreiben wollten. Die Feinde, das sind die Reichen, die Großgrundbesitzer vom Festland, die ihre Schlägertrupps über den Fluss schicken, um die Landlosen auf den chars zu vertreiben. Aber diese haben sich organisiert: Die Frauen in der Kisani Sabha, die Männer in der Krishok Federation. Zu tausenden kämpfen sie für ihr Recht auf Land. Wir trafen Frauen, die kein Blatt vor den Mund nahmen. Scharfsinnig und respektlos kritisierten sie die Regierung, die ihre Belange ignoriert. Sie erzählten in bewegenden Bildern von ihrem Leben auf den chars – unter weitem Himmel im Fluss.

Eintritt: Spende

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Industriemuseum Elmshorn: Weiße Flecken werden bunt

über 20 Jahre Frauengeschichtswerkstatt

Nachdem wir den Film mehrmals gezeigt und diskutiert haben, gibt es jetzt eine neue, geänderte, endgültige Fassung. Diese zeigen wir an dem Ort, an dem die Frauengeschichtswerkstatt arbeitet: dem Industriemuseum Elmshorn, Catharinenstraße 1. 25335 Elmshorn, ganz in der Nähe des Bahnhofs.

Am Mittwoch, den 25. Oktober um 19:30 Uhr ist nun die Premiere des Dokumentarfilm: „Weiße Flecken werden bunt – über 20 Jahre Frauengeschichtswerkstatt“  von mpz und Frauengeschichtswerkstatt Elmshorn (Anna Friedrich, Ulrike Gay, Hille Lucht-Wraage u.a.)  2016/17 / 60 Min

Die Filmemacherinnen und Frauen der Frauengeschichtswerkstatt sind natürlich dabei.

1996 kamen im Industriemuseum Elmshorn 2 Frauen zu dem Schluss das es an der Zeit sei, auch in Elmshorn Geschichte aus Frauensicht in die Museumsarbeit zu tragen und dies auch selbst in die Hand zu nehmen. Mehr als 25 Frauen teilten das bei einer Veranstaltung und die Gruppe war geboren.

Als erstes wurde ein Buch herausgebracht: Frauenleben in Elmshorn.
Der Weg dahin war nicht leicht. Wer war es schon gewohnt die eigene Geschichte, die Erfahrungen aufzuschreiben und lebendig werden zu lassen. So wurde gemeinsam und solidarisch gelernt und gearbeitet.
Es blieb nicht bei diesem einen Buch, mehrere folgten. Es wurde die erste Ausstellung initiiert, erarbeitet und realisiert. Auch ihr folgten weitere.

Der Film blickt mit den Frauen zurück auf einige Erfahrungen in den vergangenen 20 Jahren der Aufarbeitung von Frauenleben, Frauenarbeit und Frauengeschichte: die Diskussion über die Vorkriegszeit, wo es hieß, ‚du brauchst nichts zu lernen, du heiratest ja doch’; die Zeit des Faschismus, die Nachkriegszeit und das Heute. Wir sehen die Frauen bei Konzeption und Umsetzung einer Ausstellung, in der sie die Frauensicht auf das Leben und ihr Leben in Elmshorn sichtbar werden lassen.

Die Frauengeschichtswerkstatt wurde und ist fester Bestandteil des Industriemuseums Elmshorn, mit der dieses Museum (mit kaum festen Mitarbeiter*innen) in den vergangenen über 20 Jahren mehr als 20 Ausstellungen realisieren konnte. Wir sehen die Zwischenbilanz einer Arbeit, die weiter geht. Neue Frauen sind dazu gekommen. Die nächste Ausstellung mit Katalog ist entstanden.

Eintritt 4€

Wer die aktuelle Ausstellung, an der die Frauengeschichtswerkstatt mitgearbeitet hat, ansehen möchte, kann dies ab 18 Uhr tun: Alles rosa – alles blau. Kinderwelten gestern und heute.

 

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