„…die sind ja alle arbeitsscheu – das ‚Obdachlosenlager‘ Berzeliusstraße“


mpz-salon
Dienstag 6.Dezember 22
19:30 Uhr im mpz

Zum Gespräch nach dem Film:
Filmemacher Gerd Breitbart, Stephan Nagel, Referent ua für Wohnungslose der Diakonie Hamburg, langjährig in der Wohnungslosenhilfe aktiv

„die sind ja alle arbeitsscheu“
mpz (Gerd Breitbart ua) und BewohnerInnen des Lagers 1977/78 / (Teil 1, 75min)

Während der Arbeit für einen Videofilm über Wohnungslosigkeit in der Lagersiedlung Berzeliusstraße entstand eine Elterninitiative, die gegen einen Fernsehfilm, in dem BewohnerInnen der Siedlung als arbeitsscheue und nur trinkende Menschen dargestellt worden waren, etwas unternehmen wollte.. Die Auswirkungen des Fernsehfilms bekamen einige Bewohnerinnen bei der Wohnungs- und Arbeitssuche direkt zu spüren

Der Film versucht die wirkliche Situation der Bewohner*innen zu zeigen und die Schwierigkeiten aus dem Lager herauszukommen und über die Möglichkeiten, sich gegen die Diskriminierungen zu wehren. mehr…

Eintritt: bitte Spende

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Bis die Gestapo kam… – Das „Chinesenviertel“ in St.Pauli

von Bertram Rotermund und Rudolf Simon in Kooperation mit dem St.Pauli-Archiv

mpz-salon:
Donnerstag 27. Oktober 2022, 19:30 Uhr im mpz

Zum Gespräch nach dem Film:
Bertram Rotermund und Rudolf Simon

Mitten auf dem Hamburger Kiez, zwischen Talstraße und Großer Freiheit gab es bereits in den zwanziger Jahren ein „Chinesenviertel“. Nach dem Ersten Weltkrieg hatten sich dort einige hundert Chinesen, meist ehemalige Seeleute, niedergelassen, mit kleinen Läden, Wäschereien und Gaststätten im Souterrain. In Altona gehörten die Chinesen zum internationalen Schmelztiegel des bunten Hafenviertels.
Von den Behörden wurden sie allerdings meist distanziert als fremdartig oder gar bedrohlich wahrgenommen: Gerüchte von „Opiumhöhlen“ und zwielichtiger „Unterwelt“ kursierten, Polizeiaktionen und rassistische Diskriminierung waren an der Tagesordnung.
Während des Dritten Reiches gerieten die Hamburger Chinesen zunehmend in den Blick der Behörden, wurden verfolgt, interniert oder ausgewiesen. Am 13. Mai 1944 führte die Gestapo schließlich eine „Chinesenaktion“ durch, bei der 130 chinesische Männer festgenommen, misshandelt und monatelang im Arbeitserziehunglager „Langer Morgen“ im Hamburger Hafen inhaftiert wurden.
Das war das Ende des „Chinesenviertels“ auf St. Pauli.

Der Film begibt sich auf Spurensuche und spricht mit vielen Zeitzeug*innen, die sehr eindrücklich von ihren Erlebnissen und Erinnerungen an die chinesische Community in St.Pauli der Kriegs- und Nachkriegszeit berichten. Trailer

Eintritt: bitte Spende

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‚Der Traum der Kurden: Rojava‘

mpz-salon:
Dienstag 27. September 2022, 19:30 Uhr im mpz

Zum Gespräch nach dem Film dabei:
Michael Enger, Filmemacher, Anja Flach, ‚Frauenrat Rojbin‘, Feministische Organisation ‚Gemeinsam Kämpfen‘ wird auch über die neueren Entwicklungen in Rojava informieren

Das Natomitglied Türkei hat erneut ‚eine Militäroperation’ in Nordsyrien gegen die dort lebenden Kurd*innen angekündigt.
Seit 2016 ist türkisches Militär wiederholt in Nord- und Ostsyrien und in den Nordirak eingedrungen. In den letzten Wochen wurden bei mindestens 40 Drohnenangriffen 16 Menschen getötet, Dutzende verletzt. Dieser völkerrechtswidrige Krieg wird nicht zur Kenntnis genommen, es gibt keine Empörung, geschweige denn Sanktionen gegen die Türkei.

Der Traum der Kurden: Rojava
von Michael Enger / 45 min /
Ende März 2019 konnten die Kurden mit Unterstützung durch US-amerikanische Luftschläge die letzte Bastion des sogenannten „Islamischen Staates“ befreien.
Der Abzug der Amerikaner und der Einmarsch der türkischen Armee hat eine neue Runde im Krieg in Syrien eingeläutet. Die Türkei will mit allen Mitteln ein unabhängiges Kurdengebiet verhindern.
Was wollen die Kurd*innen in Rojava – wie sie ihr Gebiet in Nordsyrien nennen? 2013 hatten sie die Kontrolle über ihr Gebiet übernommen und eine Selbstverwaltung aufgebaut. Verschiedene Volksgruppen und Religionen wollen hier zusammenleben, das Land in Eigenregie verwalten und die Gleichstellung von Mann und Frau durchsetzen.

Die Reportage stellt unterschiedliche Aspekte ihres gesellschaftlichen und politischen Experiments vor, mit dem sie vor Jahren begonnen haben und das sie weiterentwickeln wollen. Die Reise war zugleich ein Wiedersehen mit Orten und Menschen, die die Reporter wenige Jahre zuvor während des Krieges dort getroffen hatten.

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„Vergessen ist das eigentlich nicht…“ – Hafenarbeiterstreik 1951


Dokumentarfilm und Gespräch:

Freitag 1. Juli 2022
19:30 Uhr im Kino B-Movie

Zu Gast: Ulrike Gay, mpz und Gerd Müller, mpz und ehemals Mitglied der Gruppe der Alternative der HHLA
Moderation: Anna Grabo, Mitkuratorin „Close-up. Hamburger Film- und Kinogeschichten”

Im Herbst 1951 streikten 6000 Hamburger Hafenarbeiter fast drei Wochen
lang für ihre Lohnforderung. Ein vergessener Streik.
Für die ÖTV und ihre Nachfolgerin ver.di gab es ihn nicht. Aus ihrer Sicht war es ein „wilder Streik“, der zudem von der KPD, die einen erheblichen Rückhalt in der Hafenarbeiterschaft hatte, unterstützt wurde.

„Erster Streik seit 1896 im Hamburger Hafen“, so lauteten während des Hafenarbeiterstreiks 1978 die Schlagzeilen. Mit Hilfe ehemals streikender Hafenarbeiter gingen wir auf Spurensuche und drehten einen Film mit den Zeitzeugen Willi Bodenstein, Thomas Kowsky und Gerd + Helga Meyer. Sie berichten, warum die Lohnforderung gerade für die Hafenarbeiter bedeutsam war, die nicht in festen Beschäftigungsverhältnissen standen. Auch ohne gewerkschaftliche Unterstützung gelang es den Streikenden, Solidarität und Unterstützung zu organisieren und staatlicher Repression standzuhalten.

Nach 17 Tagen jedoch mussten sie aufgeben, ohne ihr Streikziel erreicht zu haben.

Film von mpz und Hafenarbeiterfamilien 1979–1981 / 60 Min./ 4:3 / schwarz/weiß

Der Film wird im B-Movie, Brigittenstraße 5, 20359 Hamburg im Rahmen des Filmprogramms der Austellung Close-up. Hamburger Film- und Kinogeschichten im Altonaer Museum gezeigt.

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‚Immer an der Wand lang… – Frauengemälde am Hafen‘

Sonntag, 26. Juni 2022, 11 Uhr Im Rahmen des Filmprogramms der Austellung Close-up. Hamburger Film- und Kinogeschichten im Altonaer Museum wird unser Film ‚Immer an der Wand lang‘ – Frauengemälde am Hafen‘ im Altonaer Museum im Galionsfigurensaal mit anschließendem Gespräch gezeigt.

Wandbild der FrauenFreiluftGalerie

Zu Gast:Hildegund Schuster, FrauenFreiluftGalerie und Ulrike Gay, Filmemacherin mpz
Moderation: Anna Grabo, Mitkuratorin „Close-up. Hamburger Film- und Kinogeschichten”

13 Uhr: Wandmalerin Hildegund Schuster führt am Hafenrand durch die FrauenFreiluftGalerie

Mit schwungvollen Kreidestrichen skizziert die Malerin Barbara-Kathrin Möbius worüber wenig berichtet wird: Frauen in der Seefahrt. Nach und nach nehmen die Frauen Farbe an und treten hervor aus dem Hintergrund. Rote Morsezeichen drücken ihren gemeinsamen Wunsch aus: Zur See. Zur See.
Unter den erfahrenen Händen der Wandmalerin Hildegund Schuster entstehen die Spruchbänder, das verbindende Merkmal aller bisher 13 Wandbilder der Frauen-FreiluftGalerie Hamburg, so auch hier: am Pumpwerk Nr. 69, Neumühlen 3.

Der Film erzählt die künstlerischen und dokumentarischen Geburtsumstände des Wandbildes „Frauen zur See“ im Rahmen des Open-Air-Projekts von Künstlerinnen zu hafenbezogener Frauenarbeit. Und er lässt mit Erläuterungen der Kuratorin des Wandbildprojektes, Dr. Elisabeth von Dücker, und mit seinen Einblicken in die seit 1994 am Altonaer Elbufer arbeitende FrauenFreiluftGalerie Hamburg eine andere Hafenwelt sichtbar werden.

Videofilm 40 Min. / 16:9 / mpz 2012, Ulrike Gay, Gerd Müller

Altonaer Museum, Museumsstraße 23, Hamburg Altona

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