mpz-salon: Dokufiction: „Life@work“- das Unternehmen Monkeydick-Productions auf der Subversivmesse

Am Freitag, den 7. April um 19:30 Uhr  gibt es im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe  mpz-salon,  wie immer bei Salzstangen, Wasser und Wein Film + Diskussion  + life-Musik .

+++ Die Monkeydick-Productions-Familie wird auf der Veranstaltung anwesend sein!+++

„Die Performance of Performance ist eine ganz schöne Performance. Jetzt müsste es nur noch wirklich Unternehmen geben, die einem die Möglichkeit bieten, Geld zu verdienen, während man sich amüsiert.“ Das Zitat stammt aus der Dokufiction „life@work“, die aus der Arbeit von Monkeydick-Productions auf der Subversivmesse in Linz 2009 entstanden ist. 2009? Das ist doch ewig her! Das stimmt, aber die meisten Aspekte sind immer noch brandaktuell: Denn wer möchte nicht (Re-)Produktion und Amüsement vereint wissen?

Hat sich seitdem wirklich das lustvolle Versprechen einer freieren Gesellschaft für alle verwirklicht? Oder brauchen wir eine Prise Ökonomiekritik? Und was hat das alles mit autoritärer und rechtspopulistischer Politik in der liberalen Gesellschaft zu tun? Wie sehen emanzipatorische Diskurse und Praxen in Gegnerschaft zur liberalen und in Feindschaft zur rechtspopulistischen Politik aus? Die Monkeydick-Productions-Familie freut sich darauf, Euch life@work zu zeigen und die Dokufiction als Diskussionsanlass für obige und noch mehr Fragen zu nehmen.

Nach Film und Diskussion: Fritz Simons (Gitarre und Stimme)!
fritz simons: zwischen manie und melancholie. es ist analog, aufbäumend, anfassend. es sind lyrische skizzen, geschichten und fragmente auf englisch von beziehungen, scheitern, wut, trauer, einsamkeit und hoffnung, suche, verlieren und manchmal neues finden.
it’s gin folk. like the best ingredients with herbs, a process of destillation, experience, and a certain amount of looseness after the final tasting is fritz simons starting to get lost by whatever might be helpful to get rid off.

Eintritt frei, Spende erwünscht

Informationen zu unseren Veranstaltungen: Wir informieren und laden gerne zu unseren aktuellen mpz-Veranstaltungen per eMail ein. Wer in den eMail-Verteiler will, sende bitte eine entsprechende eMail an uns: info@mpz-hamburg.de

Das mpz unterstützen: Das mpz – Medienpädagogik Zentrum Hamburg e.V. ist ein selbstorganisiertes unabhängiges alternatives Medienzentrum seit 1973. Im mpz werden u. a. Videofilme produziert, archiviert, diskutiert, verliehen und nun auch verkauft. Wir finanzieren uns fast ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Darum sind Spenden dringend erwünscht:
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mpz-salon: „Weiße Flecken werden bunt – 20 Jahre Frauengeschichtswerkstatt“

Am Mittwoch, den 8. März um 19:30 Uhr zeigen wir im Rahmen unserer Veranstaltungsreihe  mpz-salon,  wie immer bei Salzstangen, Wasser und Wein  als Hamburg-Premiere den Dokumentarfilm: „Weiße Flecken werden bunt – 20 Jahre Frauengeschichtswerkstatt“  von mpz und Frauengeschichtswerkstatt Elmshorn (Anna Friedrich, Ulrike Gay, Hille Lucht-Wraage u.a.)  2016/17 / 60 Min

Die Filmemacherinnen und Frauen der Frauengeschichtswerkstatt werden zum anschließenden Gespräch dabei sein und gerne auch auf den internationalen Frauentag anstossen.

1996 kamen im Industriemuseum Elmshorn 2 Frauen zu dem Schluss das es an der Zeit sei, auch in Elmshorn Geschichte aus Frauensicht in die Museumsarbeit zu tragen und dies auch selbst in die Hand zu nehmen. Mehr als 25 Frauen teilten das bei einer Veranstaltung und die Gruppe war geboren.

Als erstes wurde ein Buch herausgebracht: Frauenleben in Elmshorn.
Der Weg dahin war nicht leicht. Wer war es schon gewohnt die eigene Geschichte, die Erfahrungen aufzuschreiben und lebendig werden zu lassen. So wurde gemeinsam und solidarisch gelernt und gearbeitet.
Es blieb nicht bei diesem einen Buch, mehrere folgten. Es wurde die erste Ausstellung initiiert, erarbeitet und realisiert. Auch ihr folgten weitere.

Der Film blickt mit den Frauen zurück auf einige Erfahrungen in den vergangenen 20 Jahren der Aufarbeitung von Frauenleben, Frauenarbeit und Frauengeschichte: die Diskussion über die Vorkriegszeit, wo es hieß, ‚du brauchst nichts zu lernen, du heiratest ja doch’; die Zeit des Faschismus, die Nachkriegszeit und das Heute. Wir sehen die Frauen bei Konzeption und Umsetzung einer Ausstellung, in der sie die Frauensicht auf das Leben und ihr Leben in Elmshorn sichtbar werden lassen.

Die Frauengeschichtswerkstatt wurde und ist fester Bestandteil des Industriemuseums Elmshorn, mit der dieses Museum (mit kaum festen Mitarbeiter*innen) in den vergangenen 20 Jahren mehr als 20 Ausstellungen realisieren konnte. Wir sehen die Zwischenbilanz einer Arbeit, die weiter geht. Neue Frauen sind dazu gekommen. Die nächste Ausstellung mit Katalog ist in Arbeit.

Eintritt frei, Spende erwünscht

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mpz-salon: „im öffentlichen Interesse“

Abrisshaus mit KircheIm Rahmen unserer Veranstaltungsreihe  mpz-salon am Donnerstag, den 23. Februar, 19:30 Uhr zeigen wir,  wie immer bei Salzstangen, Wasser und Wein  den Dokumentarfilm:
„im öffentlichen interesse“
von Ulf Albert, Ulrike Schaz, Christine Burkart / etalon film 2004-2007 / 71 Min. / DVD bestellen..

Ulf Albrecht, Christine Burkart und Ulrike Schaz sind beim anschließenden Gespräch dabei.

Damit auch die Frachtversion des Airbus 380 bei Airbus in Finkenwerden starten und landen kann, sollte der Neuenfelder Ortsteil Rosengarten 2007 der Startbahnverlängerung weichen.
Der Bau dieses Airbus kam nicht, die Startbahnverlängerung schon.

Seitdem stehen dort viele Häuser, die die Stadt Hamburg den Eigentümern für die Startbahnverlängerung abkaufte, leer.

Die Bewohner Neuenfeldes befürchten nun, dass sie abgerissen werden sollen, die Saga, als derzeitige Eigentümerin, spricht von neuen Bebauungskonzepten. Eine Einbeziehung der Einwohner gibt es jetzt genau so wenig, wie bei der Startbahnerweiterung.

Damals waren das „gallische Dorf“ Neuenfelde und seine Bewohnerinnen und Bewohner monatelang in den Medien, zeitweilig fast täglich. Der „Nervenkrieg“ um die Werkserweiterung von Airbus und die Verlängerung einer Landebahn hat die Neuenfelder über die Grenzen von Hamburg hinaus bekannt gemacht. Aber ein Teil ihrer Geschichte ist bis heute nicht erzählt worden.

Der Dokumentarfilm entstand in und um Neuenfelde. Er füllt eine Lücke, indem er der Öffentlichkeit das Dorf und seine Bewohner nahe bringt. Er macht sich auf die Suche nach den unerzählten Geschichten der Menschen im Konflikt um die Landebahnverlängerung. Er stellt die erzählten und die unerzählten Geschichten einander gegenüber. Wie eine Chronik zeichnet er – aus der Sicht der Neuenfelder – die Vorgänge während der letzten Monate des Konfliktes nach und verfolgt sie darüber hinaus. Dabei entsteht zugleich ein detail- und facettenreiches Bild des Lebens in Neuenfelde, der alten Kulturlandschaft, des Obstanbaus, des aktiven Vereins- und Kneipenlebens.

Die Geschichte der Neuenfelderinnen und Neuenfelder ist beispielhaft für den heutigen Umgang von Politik und Wirtschaft mit den Menschen, für den Konflikt von ökonomischen und sozialen Werten in einer Zeit drastischer sozialpolitischer Einschnitte.


Eintritt frei, Spende erwünscht

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Aktionstag Freitag der 13.: Widerstand gegen Fertigmacher und ‚Union Busting‘

Freitag der 13.1.2017Im Rahmen des Aktionstages: Jetzt schlägt’s 13! Aktionstag Schwarzer Freitag – Widerstand gegen Fertigmacher und ‚Union Busting‘ der aktion ./. arbeitsunrecht e.V. zeigen wir im nächsten mpz-salon am Freitag den 13. Januar, 19:30 Uhr  wie immer bei Salzstangen, Wasser und Wein  dazu mehrere Kurzfilme und Teile eines Radiofeatures über die Situation von aktiven Gewerkschafter*innen, die den organisierten Repressionen der Unternehmer ausgesetzt sind, die sich einbetten in arbeitnehmerfeindliche gesetzliche Regelungen und oft auch in gewerkschaftliche Rahmenbedingungen, die dem wenig entgegensetzen und manchmal sogar repressiv sind.

Und doch zeigen uns kämpferische Kolleg*innen, dass sie sich nicht unterkriegen lassen.

Anhand der Kurzfilme:
•    Streikrecht – Diskussionsmitschnitt RA B. Hopmann / 7 Min. (mpz)
•    Gefahrengebiet DBG-Haus – Hamburg 1. Mai 2015 / 6 Min. (mpz)
•    Schmutzige Methoden – Union Bustig bei Neupack 2015 / 6 Min. (mpz)
•    Ausschnitte aus: Dein Feind, Dein Mitarbeiter, Strategiche Kriegsführung im Betrieb / Radiofeature 2015 / 20 Min. (von Claas Christophersen und Norbert Zeeb)
•    So geht Streik im Krankenhaus 2016 / 10 Min. (mpz)

wollen wir in der anschließenden Diskussion mit Beteiligten und Betroffenen in die Diskussion einsteigen und Erfahrungen austauschen, wie wir Solidarität und Widerstand weiter entwickeln und dem zunehmenden Druck der Unternehmer etwas entgegensetzen können.

Schwerpunkt des diesjährigen Aktionstages sind die Median-Kliniken und ihr Umgang mit Arbeitnehmerrechten und aktiven Gewerkschaftern und Betriebsräten.
mehr dazu unter: https://aktion.arbeitsunrecht.de/de/freitag13/Januar2017/median

Eintritt frei, Spende erwünscht

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mpz-salon: beyond the red lines – systemwandel statt klimawandel

beyondtheredline_orginal_sizeIm Rahmen unserer Veranstaltungsreihe mpz-salon zeigen wir am Mittwoch, den 14. Dezember 2016, 19:30 Uhr  wie immer bei Salzstangen, Wasser und Wein den Dokumentarfilm: beyond the red lines – systemwandel statt klimawandel
vom Freiburger Medienkollektiv cine rebelde / 90 min. / Original: Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch mit deutschen Untertiteln / Gewinner Publikumspreis des Greenmotion Filmfestival 2016 / Lizenz: Creative commons by-nc-nd

Ob im rheinischen Braunkohlegebiet, am Hafen von Amsterdam oder auf den Straßen von Paris während des Weltklimagipfels, die Kämpfe für Klimagerechtigkeit werden an immer mehr Fronten geführt. Beyond the red lines (Jenseits der roten Linien) ist die Geschichte einer wachsenden Bewegung, die „Es reicht! Ende Gelände!“ sagt, zivilen Ungehorsam leistet und die Transformation hin zu einer klimagerechten Gesellschaft selber in die Hand nimmt.

Das Jahr 2015 stand im Zeichen des menschengemachten Klimawandels – und im Zeichen des Kampfes für Klimagerechtigkeit, der an immer mehr Fronten geführt wird. In Paris wurde ein globales Klimaabkommen verabschiedet. Aber wurde dort wirklich der Klimaschutz vorangetrieben? Während Verhandlungen und Treibhausgasemissionen auf Hochtouren laufen, liegen Welten zwischen dem, was notwendig wäre, um das Klimachaos noch abzuwenden und dem, was tatsächlich passiert.
Dieser Film porträtiert drei Initiativen im Vorfeld und während des Weltklimagipfels. Er zeigt uns, wie 1.300 Menschen in den Rheinischen Braunkohletagebau eindringen und ihre Körper in den Weg von gigantischen Kohlebaggern stellen, um Europas größte CO2-Quelle für einen Tag lahmzulegen („Ende Gelände“). Im Film kommen Menschen zu Wort, die den Import fossiler Brennstoffe am Hafen von Amsterdam blockieren (Klimacamp „ground control“ & „Climate Games“). Er zeigt uns Menschen, die eine 5.000 km lange Fahrradtour nach Paris machen, um unterwegs unzähligen lokalen Initiativen eine gemeinsame Stimme für eine klimagerechte Welt zu verleihen (Alternatiba).

Der Film dokumentiert ebenfalls, wie anlässlich des Weltklimagipfels trotz des ausgerufenen Notstands Zehntausende ihre Forderungen auf die Straßen von Paris tragen. Weltweit kommt es hierbei zur größten Mobilisierung der bisherigen Geschichte um das Thema Klimawandel mit über 785.000 Menschen auf 2.200 Veranstaltungen in 175 Ländern.

Inmitten gewaltiger Maschinen, empörter kritischer Stimmen und apokalyptischer Tagebaulandschaften wird die Logik eines Systems, das auf endlosem Wachstum beruht, und sein „grünes“ Krisenmanagement in Frage stellt.
Beyond the red lines ist die Geschichte einer wachsenden Bewegung, die „Es reicht! Ende Gelände!“ sagt, zivilen Ungehorsam leistet und die Transformation hin zu einer klimagerechten Gesellschaft selber in die Hand nimmt.

„Bei den Dreharbeiten haben uns die vielen engagierten Menschen sehr beeindruckt und inspiriert. Ihre Entschlossenheit und der Wille, gegen scheinbar festgefügte Verhältnisse anzugehen, die endlose Kreativität der vielfältigen Aktionen, die Bereitschaft, Regeln mit Witz, Gelassenheit und Leidenschaft zu übertreten. Der Mut, trotz ausgerufenen Notstands auf den Straßen von Paris zu demonstrieren und dabei sechs Monate Gefängnis zu riskieren. Diese Verbundenheit, die daraus resultiert, die Visionen und die Utopie wollten wir im Film als Quelle der Inspiration festhalten.“ cinerebelde

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